Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

mavida 03_2015

www.mavida-magazin.de 27 So verkosten Sie Wein richtig:  Rotwein zu dunklem Fleisch  Weißwein zu hellem Fleisch und Fisch  keinen Wein zu bitteren, kräftigen Speisen  je leichter das Essen, desto leichter der Wein  je reichhaltiger das Mahl, desto schwerer der Wein Abfolge während des Menüs:  Schaumweine – Weißweine – Roséweine – Rotweine  säurereiche, trockene Weine vor halbtrockenen und süßen  einfache Tafelweine oder Landweine vor Qualitäts- weinen, vor Kabinetts- und Prädikatsweinen Good to know: Barrique Fass aus Eichenholz, in dem vor allem hochwertige Rotwei- ne reifen (Fassungsvermögen: 225 Liter) Bouquet Summe aller Duft- und Geschmacksaromen im Wein Brut klassische Bezeichnung für tro- ckenen Champagner, auch bei anderen Schaumweinen üblich Cuvée Verschnitt aus verschiedenen Rebsorten Dekantieren Umfüllen des Weines zur Entfaltung seiner Aromen in eine Karaffe (damit er „atmen“ kann) Gerbstoffe Qualitätsfaktoren des Weines, in Stielen und Beerenhäuten enthalten, erhöhen Lagerfähig- keit Güteklassen Unterteilung des deutschen Weines Rosé zart rötlicher Wein aus roten Trauben hell gekeltert Schwefeln Zugabe von Schwefel zur Verhinderung unerwünschter Bakterientätigkeiten und der Oxidation Tannine vor allem beim Rotwein für Far- be und Aromen verantwortlich So lagern Sie Wein richtig:  in kühlen, dunklen Räumen  nicht zu trocken, damit der Korken elastisch bleibt  Weißweine bei einer Temperatur zwischen 10 und 12 °C  Rotweine bei einer Temperatur zwischen 14 und 15 °C  Flaschen mit Korken liegend, damit der Korken nicht austrocknet und der Wein durch Luftzutritt und Mikroben nicht verdirbt  Lagerung von Flaschen mit Schraubverschluss auch stehend möglich Die Güteklassen deutschen Weines Zu den Vorgaben durch die EU gibt es Ergänzungen durch deut- sches Recht. Der deutsche Wein wird damit in zwei Güteklassen (Tafelwein und Qualitätswein) unterschieden, die ebenfalls wieder unterteilt sind. Tafelwein hat mindestens 8,5 Prozent Alkohol und bringt mit dem Landwein eine zusätzliche Klassifizierung, bei der es sich um ge- hobenen Tafelwein mit einem für die Region typischen Charakter handelt. Bei Qualitätsweinen unterscheidet man zwischen Qualitätsweinen bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) – das sind Rebensäfte mittlerer Güte, bei denen ein Mindestmostgewicht und die Herkunft der verwendeten Trauben aus dem Anbaugebiet Pflicht sind – und Qualitätsweinen mit Prädikat, bei denen das Herkunftsgebiet eng begrenzt ist und strenge Qualitätsstandards angesetzt sind. Es gibt sechs verschiedene Prädikate: ✺ Kabinett – die niedrigste Stufe mit geringstem Mostgewicht und ohne Zuckerzusatz ✺ Spätlese – zweite Stufe aus vollreifen, zu einem späten Zeit- punkt gelesenen Trauben ✺ Auslese – dritte Stufe unter Verwendung von ausgelesenen, vollreifen Weintrauben ✺ Beerenauslese – vierte Stufe aus vollreifen Trauben mit einem Anteil an rosinenartigen (edelfaulen) Beeren ✺ Trockenbeerenauslese – fünfte Stufe rein aus eingeschrumpf- ten, edelfaulen Beeren ✺ Eiswein – sechste Stufe unter Verwendung von edelfaulen Bee- ren, gelesen nach dem Frost bei einer Temperatur von -7 °C Flaschenregal im Vintage Look, gesehen bei Maisons du Monde Weinkühler von Le Creuset, gesehen bei One Kitchen

Seitenübersicht