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mavida 04_2012

www.mavida-magazin.de 5 Gesund Saunieren Ein Saunagang sollte etwa acht bis zwölf Minuten dauern. Die beste Position ist die Rückenlage, denn so befindet sich der ge- samte Körper in derselben Temperaturzone. Vermeiden Sie es abrupt aufzustehen, dies könnte zu Kreislaufproblemen führen. Richten Sie sich langsam auf und bleiben Sie, wenn möglich noch ein bis zwei Minuten aufrecht sitzen, bevor Sie die Sauna verlassen. Ein weiterer Leitsatz lautet: lieber kurz und intensiv als lange und lauwarm. Daher sollten auch Anfänger besser die mitt- lere Bank wählen anstatt der untersten. Gehen Sie nach dem Saunagang kurz an die frische Luft, um die Sauerstoffversorgung zu erhöhen und den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Anschließend den Körper von den Füßen zum Herzen hin kalt abduschen. Wer möchte, kann sich danach noch ins Tauchbecken wagen. Gönnen Sie Ihrem Körper abschließend eine ausgiebige Ruhe- phase, damit er sich regenerieren kann. Diese sollte mindestens so lange dauern wie der Saunagang, bestenfalls etwas länger. Machen Sie es sich, eingewickelt in einen wärmenden Bademan- tel und mit kuscheligen Socken, im Ruheraum gemütlich und las- sen Sie die Seele baumeln. Sauna für alle? Ein Saunabesuch kennt grundsätzlich keine Altersgrenze. So ist es in skandi- navischen Ländern nicht ungewöhn- lich, Kinder bereits im Säuglingsalter mit in die Sauna zu nehmen. Dennoch gibt es einige Fälle, in denen von einem Saunagang abzura- ten ist: Bei Entzün- dungen, akuten Infektionskrank- heiten, Herz-Kreis- lauferkrankungen, Venenthrombose oder Nierenerkran- kungen sollten Sie auf ein Schwitzbad besser verzichten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihnen ein Saunabe- such gut tun wür- de, sprechen Sie vorab unbedingt mit Ihrem Arzt. Entspannen mit allen Sinnen Sinnesreize wie Düfte oder Licht können die wohltuende Wirkung eines Sauna- gangs zusätzlich unterstützen. Daher werden in manchen Saunen verschiedene Farblichteffekte eingesetzt. Während Blau beruhigen und entspannen soll, wirkt Rot anregend und durchblutungsfördernd. Gelb wird nachgesagt, es steigere das Wohlbefinden, verleihe Lebensfreude und fördere die Kreativität. Oftmals werden auch Duftstoffe – vorwiegend aus Heilkräutern – verwendet, um Körper und Geist zu stimulieren. Fichtennadeln und Rosmarin haben eine anregende Wirkung, La- vendel hingegen beruhigt und Melisse entspannt. Kiefernadeln und Thymian sol- len einer Erkältung vorbeugen, Eukalyptus hilft bei Husten. Damit der Saunabesuch für Sie zu einem erholsamen Erlebnis wird, aber auch aus Rücksicht aufandere Saunagäste, sollten Sie einige Regeln beachten: Textilfreie Zone: In Deutschland ist es üblich, unbekleidet in die Sauna zu gehen. Nehmen Sieausschließlich ein Handtuch zum Unterlegen mit. Vorsicht allerdings im Ausland: Außerhalb desskandinavischen und deutschsprachigen Raums gelten oft andere Regeln! So ist es z. B. inEngland, Italien und Spanien üblich, in der Sauna Badekleidung zu tragen. Schließen Sie nach dem Eintreten rasch die Tür hinter sich, damit möglichst wenig Wärmeverloren geht.  Breiten Sie Ihr Handtuch unter dem gesamten Körper aus, um zu vermeiden, dass Schweißauf die Sitzfläche tropft.  Steigen Sie nur geduscht in ein Tauchbecken oder ähnliches. Schließlich möchten auch Siesich in sauberem Wasser abkühlen.  Unterhalten Sie sich nur in gemäßigter Lautstärke. Kleiner Sauna-Knigge

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