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mavida 04_2012

36 www.mavida-magazin.de ernährung Ehec, Dioxin & Co. haben ihre Spuren in unserem Bewusst- sein hinterlassen. Jeder neue ­Lebens- und Futtermittelskandal bringt uns dazu, unsere bisherige Ernährungsweise zu überdenken und möglicherweise neue Wege ­einzuschlagen. mavida stellt Ernährungs- formen vor, die sich durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln auszeichnen. Allen gemeinsam ist der gesund- heitliche und ökologische Aspekt. Doch für viele haben sie auch einen ethischen, spirituellen oder religiösen Beweggrund. was du isst A yurveda ist eine der ältesten medizinischen Gesundheits- lehren der Menschheit, bei der sich nicht nur Körper und Geist, sondern auch Mensch und Umwelt in Einklang befinden. Betrachtet wird das Leben in seiner Gesamtheit unter Einbe- ziehung der Faktoren Arbeitsalltag, Er- nährung, Bewegung, soziale Kontakte, Klima und Lebensführung. Aufgrund der unterschiedlichen Konsti- tutionstypen des Menschen, den soge- nannten Doshas, ist eine Verallgemei- nerung ayurvedischer Ernährung nicht möglich. Dennoch gibt es einige allge- meingültige Prinzipien: Die Grundlagen der ayurvedischen Ernährung  Statt mehrere Mahlzeiten über den Tag zu verteilen, sollte man sich auf wenige, bedachte festlegen. Denn der Körper muss zuerst verdauen, um Neues aufnehmen zu können.  Rohes Gemüse ist zu vermeiden. Es muss bis zu einem gewissen Grad gekocht sein, damit wertvolle Nähr- stoffe für den Körper löslich sind.  Auf Fleisch ist nicht ganz zu verzich- ten. Weißes Fleisch und Fisch bieten eine sehr gute und vor allem bekömm- liche Variante.  Früchte eignen sich eigentlich nicht als Nachspeise. Es ist besser, diese als Vorspeise und vor allem nicht zu spät abends zu essen.  Honig nicht erhitzen oder verkochen, um wichtige Enzyme zu erhalten.  Die Kombination von saurem Obst mit Milchprodukten verträgt sich nicht.  Nahrungsmittel sollte man den Jah- reszeiten entsprechend genießen.  Erhitztes Öl ist ungesund. Dieses den Lebensmitteln erst nach dem Kochen zuführen.  Brot ist schwer verdaulich. Am besten ersetzt man es so oft wie möglich durch gekochtes Getreide, Knäcke- brot oder Zwieback.  Milch gilt als eigenständiges Nah- rungsmittel, doch kann sie mit Hafer oder Grieß konsumiert werden, aller- dings nicht zu kalt. Du bist, Foto:©OlenaMykhaylova/Shutterstock.com

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