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mavida 04_2012

www.mavida-magazin.de 29 Tipps für den Alltag Regelmäßiges Gehirnjogging hilft dabei, die grauen Zellen in Schwung zu halten und die Gedächtnisleis­ tung zu stärken. Diesmal möchten wir Ihnen eine Methode vorstellen, die nicht nur einfach ist, sondern nebenbei auch noch Spaß macht: das Anhören und Singen bekannter Volkslieder. Bei der musikthera­ peutischen Behandlung älterer Menschen haben sich volkstümliche Lieder besonders bewährt, denn diese sind oft tief im Gedächtnis verwurzelt und lösen – etwa durch die Verknüpfung mit schönen Kindheitserinne­ rungen – eine emotionale Ansprache des Gehirns aus. Bei bekannten Liedern fällt es meist relativ leicht, sich zumindest an die Melodie zu erinnern, während die Texte häufig schon verblasst sind. Bei der aktiven (Mitsingen) und passiven (Zuhören) Musiktherapie werden jene Textstellen oder Strophen, die in Verges­ senheit geraten sind, neu aktiviert. Die Gründe dafür: Die Reim-Struktur eines Liedes, die Wiederholungen sowie die Verbindung von Rhythmus und Melodie un­ terstützen die Gedächtnisleistung. Zusätzlich wird das Gehirn bereits durch die Erwartung, etwas Bekanntes zu hören, angeregt, und beginnt, selbst musikalische Ergänzungen durchzuführen. Das Singen hat zudem eine Reihe positiver Auswir­ kungen auf den Organismus: Der Atem wird tiefer, der Körper besser mit Sauerstoff versorgt und die Durch­ blutung angeregt, was sich wiederum positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirkt. Außerdem wer­ den Glückshormone ausgeschüttet und das Stress­ hormon Adrenalin abgebaut – davon profitiert auch das Immunsystem. Gemeinsam mit der Musiktherapeutin Anette Mahl­ berg entwickelte das Pharma-Unternehmen Ratio­ pharm ein Liederbuch mit CD mit einer Auswahl an Volksliedern, die musiktherapeutisch besonders wirkungsvoll sein sollen, wie zum Beispiel „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“ oder „Am Brunnen vor dem Tore“. Das Liederbuch „Melo­ dien für die grauen Zel­ len. Ein musikalisches Gedächtnistraining“ können Sie ab sofort kostenlos unter www. ratiopharm.de, bei der Ratiopharm GmbH, Marketing OTC, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, sowie unter der Faxnummer 0800-6020401 anfordern. TIPP DieTricks der Profis In jeder Ausgabe von mavida zeigen wir Ihnen beliebte Merk-Methoden von Gedächtnissportlern. Diesmal möch­ ten wir Ihnen eine Erweiterung der Zahl-Symbol-Methode präsentieren, die Sie bereits in der letzten mavida Aus­ gabe kennengelernt haben: die sogenannte Alphabet-Me­ thode. Anstatt der zehn Ziffern der Zahl-Symbol-Methode verwenden wir diesmal 26 Buchstaben, um unsere Ge­ dächtnisleistung zu verbessern. Dabei wird das Alphabet mit Wörtern verknüpft, die sich entweder auf den Buchsta­ ben reimen oder mit diesem beginnen. Die Alphabet-Methode eignet sich hervorragend, um sich mehrere abstrakte Begriffe in einer bestimmten Reihen­ folge einzuprägen. Schreiben Sie dazu die zu merkenden Begriffe in einer in Punkten von A bis Z angeordneten Li­ ste auf. Nun verknüpfen Sie die Begriffe im Geiste mit den Wörtern aus unserem Kasten. Zum Beispiel: Sie möchten sich den Begriff „Relativitätstheo­ rie“ einprägen. Auf Ihrer Liste ist dieser als Punkt F gelistet. Stellen Sie sich vor, wie auf Albert Einsteins Kopf ein großer grüner Frosch (für F, siehe Kasten) sitzt. Der zweite Begriff, den Sie sich merken möchten, ist die „Eulersche Konstan­ te“. Als kleine Merkhilfe könnten Sie an Ihre Tante denken, auf deren Schulter eine Eule sitzt. Da der Begriff auf Ihrer Liste als Punkt I auftaucht, fährt die Tan­ te in Ihrer Erinnerung zusätzlich Ski (für I, siehe Kasten). Wetten, dass Sie sich mit Hilfe dieser kleinen Geschichten mit Leichtigkeit an alle Begriffe erinnern werden? Und denken Sie daran: Je ver­ rückter die Merkhilfe, desto leichter kön­ nen Sie sich diese einprägen. Ein Beispiel: A-Aal B-Bier C-Zeh D-Dach E-Esel F-Frosch G-Gelb H-Hut I-Ski etc. Fotos:©AdamGyrko/Shutterstock.com;Shutterstock.com

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