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mavida 04_2012

Passendes Schuhwerk Ebenso wie Absatzschuhe sind auch Schuhe mit vollständig flachem Fuß- bett nicht ideal. In Zehengreifern oder Ballerinas müssen sich die Zehen beim Abrollen unnatürlich festkrallen, um ein flüssiges Gehen zu ermögli- chen. Wechseln Sie daher so oft wie möglich Ihre Schuhe, verzichten Sie auf Absätze jenseits der Fünf-Zenti- meter-Marke und schlüpfen Sie jeden Tag für ein paar Stunden in Gesund- heitsschuhe. Deren anatomisch ge- formtes Fußbett stützt und entlastet den Fuß gleichermaßen. gesundheit ­verträglichen ­­Rahmen haltbar oder auch vermeidbar. Haupt- sächlich vorzufinden sind Na- gelveränderungen aufgrund falschen Nagelschnittes bis hin zu fast eingewachsenen Nägeln. Diverse Hornhaut- stellen im Ballen- und Kleinze- henbereich sowie Hornhaut­ einrisse im Fersenbereich sind sehr häufig. Was raten Sie Menschen mit „Problemfüßen“ und was kann man präventiv für gesunde Füße tun? Grundsätzlich kann neben der regelmäßigen Fußpflege ein auf den Hauttyp abge- stimmtes Pflegemittel emp- fohlen werden. Notwendig sind diese Fußcremes und -schäume aus meiner Sicht geworden, da vermehrtes Duschen und Baden die Haut entfetten kann. Bei regelmä- ßiger Anwendung wird z.B. die Hornhaut geschmeidiger und dadurch spannungs- und folglich beschwerdefrei. Sollten die Problemstellen statische Ursachen haben, ist eine Weiterempfehlung an Orthopädie-Schuhmacher und -Techniker angesagt. Eine Entlastung von Druckstellen durch Druckumverteilung oder fußbettende Maßnahmen (z.B. Einlagen) bringt schnell wieder Lebensfreude durch erhöhte Mobilität. Als Grundsatz sollte gelten: Die tägliche Pflege von Zähnen und Körper ist mittler- weile selbstverständlich und sollte auch für die Füße gelten, die uns ein Leben lang unbe- schwert durch den Tag tragen sollen. Schmerzende Füße Häufige Gründe für Fußbeschwerden sind zu wenig Be- wegung, Übergewicht und schlechtes Schuhwerk, nur zu einem Drittel sind „Problemfüße“ genetisch veranlagt. Umso erfolgversprechender sind daher Übungen zum Muskelauf- bau, unterstützende Einlagen und Gesundheitsschuhe zur Prävention gegen Spreiz-, Knick- und Plattfuß. Frauen sind häufiger als Männer von Fußleiden betroffen, was dem Tragen von High Heels geschuldet ist. Durch die erhöhte Ferse entsteht ein enormer Druck auf den Vorderfuß, was bei häufigem Tragen Tipps für schöne und gesunde Füße Gönnen Sie müden und brennenden Füßen ein Antistressbad: Dazu einige Tropfen Menthol- oder Kiefernöl in 30-35 Grad warmes Wasser geben und die Füße 10 Minuten darin baden, danach eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Massieren Sie Ihre Füße zum Beispiel mit einem Igelball oder der Massage- und Regenerationsmatte von Pedalo. Drei Minuten täglich reichen aus, um die Fußmuskulatur zu lockern und zu kräftigen. Lassen Sie Ihre Füße von einem Fachmann vermessen, eventuell ist einer größer als der andere, was durch professionelle Einlagen vom Orthopäden gut ausgeglichen werden kann. Außerdem sollten Sie erst nachmittags zum Schuhkauf gehen, wenn Ihre Füße ihre maximale Größe erreicht haben. zur Deformierung des Zehen-Skelettes füh- ren kann. Folgebeschwerden treten meist im Rücken- und Nackenbereich auf. Mit zunehmendem Alter ändert sich unsere Fußform ganz von selbst, da Bindegewe- be und Fußmuskulatur schwächer werden und das Fußgewölbe absinkt. Dies kann schmerzhafte Auswirkungen auf Knie, Hüft- gelenke und Wirbelsäule haben. Speziell auf Fußstellung und -form abgestimmte Einla- gen können Beschwerden lindern, sind aber nur eine passive Maßnahme. Um möglichst lange die natürliche Fußform beizubehalten, können Sie die Fußmuskulatur mit gezielten Übungen aktiv stärken. mavida stellt Ih- nen einige Übungen vor, mit denen Sie Ihre Fußmuskulatur trainieren können: • Seilhüpfen, aber auch Balance- und Ge- schicklichkeitsübungen sind ein effektives Fußmuskeltraining. Hüpfen Sie auf einem Bein oder heben Sie kleine Gegenstän- de wie Schlüssel oder Murmeln mit den Zehen vom Boden auf. Sie können auch ein Buch durchblättern, ein Handtuch zer- knüllen oder eine Zeitung zerrupfen. • Die wichtigste aller Übungen ist das Barfußgehen! Nicht nur Bindegewebe, Fußmuskulatur, Gelenke, Sehnen und Bänder werden dabei trainiert, der Hautkontakt mit dem Boden ak- tiviert die zahlreichen Nerven- zellen der Fußsohle und regt im Gehirn die Produktion von Glückshormonen an. Informationen zu speziell dafür ausge- richteten Barfußparks, frei von Glasscherben und Hundehäufchen, finden Sie unter www. barfusspark.info. Entlastungssoh- len von Gehwol entlasten den Vorderfuß und ermöglichen eine Abroll­ bewegung. Genießen Sie so oft wie möglich das Barfußgefühl! Angenehm und effektiv: Massage- und Regene- rationsmatte von Pedalo Fotos:Pedalo

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