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didacta 02_2013

Schule 60 www.didacta-magazin.de 2/2013 Schüler und Studenten verbringen täglich viele Stunden mit Lernen. Das macht hungrig. Aber das Essensangebot an Schulen kann mit dem der Hochschulen längst nicht mithalten. Warum nicht? Interview Kaja Godart didacta: Wie steht es um die Ver- pflegung in unseren Schulen? Ulrike Arens-Azevedo: Das ist sehr unterschiedlich. Überwiegend gibt es zwei bis drei Menüs zur Auswahl, oft ist auch eine Salatbar vorhanden. Gemes- sen am DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung werden viele Anforde- rungen jedoch nicht erfüllt. So wird mei- stens häufiger als zweimal pro Woche Fleisch angeboten und Vollkornprodukte Ulrike Arens-Azevedo ist Professorin für Ernährungswissenschaften und Gemeinschaftsverpflegung an der Hochschule für Angewandte Wissen- schaften Hamburg (HAW Hamburg). in Form von Vollkornnudeln, Naturreis und so weiter sind nicht regelmäßig im Angebot. Woran liegt das? Arens-Azevedo: Die meisten Schulen mussten ihre Mensen mit wenig finanzi- ellen Mitteln im Baubestand einrichten: hierzu wurden Klassenzimmer oder die meist zugige Pausenhalle umgerüstet. Schöne, schallgedämmte Räume mit hellen, ansprechenden Möbeln, die zur Pause einladen, sind noch die Aus- nahme. An den Hochschulen sieht das schon anders aus… Arens-Azevedo: In den Hochschulen stellen die Studentenwerke die Verpfle- gung sicher. Hier findet sich ein breites Angebot an unterschiedlichen Speisen – meist zwischen drei und sechs Gerich- Besser- Esser Fotos:HAWHamburg/ElkeStagat;KuzminAndrey/Shutterstock.com

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