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didacta 02_2013

Rücken frei halten müssen. Damit auch das Pri- vatleben der Erzieherinnen nicht zu kurz kommt, hilft nur die gute Abstimmung im Team. „Um zu einem Dienstplan zu kommen, muss zunächst im Team eine realistische Einschätzung der Res- sourcen erarbeitet werden und dann erst geht es an die Dienstplanung“, fasst Martin Cramer zusammen. Schwer vorstellbar, sagt der Fach- berater, dass die derzeit erhältliche Software zur Dienstplanerstellung tatsächlich die ganze Kom- plexität der Arbeitsorganisation in einer Kita ab- bilden und auf Knopfdruck einen fertigen Dienst- plan vorschlagen könne. Aber ist die ganze Vorarbeit der Arbeitsorgani- sation erst einmal geleistet, sind die Softwarelö- sungen tatsächlich erstaunlich leistungsfähig, findet auch Cramer. Die neuen Programme sor- gen vor allem für mehr Transparenz: Sie weisen arbeitsbereich- und personenbezogene Arbeits- zeiten aus, verknüpfen Betreuungsverträge und Anwesenheitslisten der Kinder mit dem Perso- nal, zeigen Urlaube und Bewegungen auf dem Arbeitszeitkonto. So schaffen sie vor allem im Nachhinein einen guten Überblick darüber, wer wann wo und wie lange eingesetzt war. Sabine Remmele findet Verwaltungsprogramme mit integriertem Dienstplan praktisch. Aber: „Bei der Wahl einer Software muss man genau hin- schauen, was man ei- gentlich braucht und was man mit der Software machen kann“, rät sie. Für Martin Cramer lässt sich der Nutzen einer Dienstplanungssoftware auf eine einfache Formel herunterbrechen: „Wirk- lich interessant für Kitas sind nur solche Pro- gramme, die auf die individuelle Arbeitsorganisa- tion einer Einrichtung ausgelegt sind und nicht nur eins zu eins das abbilden, was vorher auf dem Papier stand. Dann sind die Programme am Ende eine spürbare Arbeitserleichterung.“ Ist die ganze Vorarbeit der Arbeitsorganisation erst einmal geleistet, sind die Software- lösungen erstaunlich leistungsfähig.

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