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didacta 02_2013

39Lernen digitalBildungsaspekte – Im Internatsgymnasium in Esens auf dem Festland, un- weit der Küste, laufen die Fäden der virtuellen Schule zusammen. Die Schulen auf Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spieke- roog und Wangerooge enden nach der 10. Klasse, danach müssen die Schüler, die Abitur machen wollen, aufs Festland. Esens ist dann eine der wich- tigsten Anlaufstellen. Englischlehrerin Barbara Glit- tenberg ist dort für die päda- gogische Begleitung des Long Distance Learning-Programms zuständig. Sie ist so etwas wie das Gesicht der virtuellen Schule. Das zeigt Glittenberg derzeit in einem vierwöchigen Englischunterrichtprojekt mit Achtklässlern auf Langeoog, die ihrem regulären Unterricht in Esens zugeschaltet wer- den. „Wir lesen eine Lektüre gemeinsam und werden am Ende eine Art Gerichtsver- handlung machen, in der die Schüler in unterschiedliche Rollen schlüpfen. Die einen hier auf dem Festland, die an- deren zeitgleich auf der Insel“, erklärt sie. In der Englischklas- se auf Langeoog sitzt wäh- renddessen eine fachfremde Kollegin. Ab einer Zahl von fünf Schülern sollte ein Lehrer mit vor Ort sein, der für Ruhe und Disziplin sorge, rät Petra Pa- lenzatis, Oberstudienrätin am Internatsgymnasium Esens. Die Idee zum Einsatz von Videokonferenzsystemen im Unterricht kam dem Kollegium der Internatsschule im Som- mer 2009 beim Besuch der Partnerschule in Georgia, USA. Dort werden seit langem Schü- ler in abgelegenen Gegenden per Videokonferenzschaltung unterrichtet. Auch in Kanada, Neuseeland und Finnland gibt es ähnliche Ansätze. Lehrer Hanno ter Haseborg kümmert sich um die Technik der Konferenz- und Online- systeme in Esens. Die besteht in den jeweiligen Klassen aus einem großen Bildschirm mit Mikrofon und beweglicher Kamera, angeschlossen an einen Computer mit Internet- verbindung. Auf der pass- wortgeschützten Plattform der virtuellen Schule können sich alle Klassen einwählen. Die Bedienung der Technik sei so einfach wie bei einem Telefon, kombiniert mit der Fernbedie- nung eines Fernsehers, sagt ter Haseborg. Nur fünf Tasten braucht man für die wich- tigsten Funktionen. „Die sind intuitiv erkennbar, man braucht nicht wirklich viel Einweisung“, erklärt er. Kindergerechte und didaktisch durchdachte Lern-Apps für Mathematik und Deutsch. www.appolino.ch Kindergerechte und didaktisch durchdachte Lern-Apps www.appolino.ch Kindergerechte und didaktisch durchdachte Lern-AppsKindergerechte und didaktisch durchdachte Lern-AppsKindergerechte und didaktisch durchdachte Lern-Apps www.appolino.chwww.appolino.chwww.appolino.ch Ausland macht Schule Stiftsmühle • 69080 Heidelberg Tel.: (0 62 21) 8900-0 • ist@sprachreisen.de • Sprachreisen für Schüler • High School weltweit • Mit Stipendium in den USA studieren www.sprachreisen.de Auf fast allen Inseln mangelt es an Fachlehrern.

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