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didacta 02_2013

Brüche in den familiären Biografien, veränderte Anforderun- gen der Arbeitswelt an das Individuum, eine zunehmende Digitalisierung und Internationalisierung und – für einen Teil unserer Kinder – eine wachsende Armut gehören heute zum Alltag junger Menschen in Deutschland. Dieser Wandel stellt auch immer mehr Anforderungen an unser Bildungssystem. Dementsprechend hoch ist der Informationsbedarf aller am Bildungsprozess Beteiligten, wie auf der Bildungsmesse einmal mehr deutlich wurde. Mit der Forderung nach einem einheitlichen Bildungsplan für den Elementarbereich eröff- nete Didacta-Präsident Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis die Bildungs- messe. Dieser werde für mehr Bildungsgerech- tigkeit sorgen. „Föde- rale Zuständigkeit kann nicht auf Ebene der Bil- dungsplankonstruktion und schon gar nicht zu Lasten von Kindern und Familien gestaltet wer- den“, sagte Fthenakis. Mit über 1600 Veranstaltungen im Rahmenprogramm war die didacta – die Bildungsmesse Europas führender Bildungskongress und die größte pädagogische Fortbildungsveranstaltung. Ein besonderer Anziehungs- punkt war auch in diesem Jahr das Forum didacta aktuell, auf dem beispielsweise der Hochschultag zum Thema „Abschreiben unerwünscht“ und das Bündnis frühkindliche Bildung zahlreiche Besucher anlockten. Wege aus der Erschöpfung Dr. Thomas Gärtner behandelt in der Schön Klinik Bad Arolsen Patienten mit Depression und Burnout. Sind Lehrer besonders Burnout- gefährdet? Psychosomatische Erkrankungen sind bei Lehrern stärker verbreitet als in an- deren Berufsgruppen. Gerade Depressi- onen und Erschöpfungszustände sind in erheblichem Maße für Fehltage, Unter- richtsausfall, vermehrte Inanspruchnah- me des Gesundheitssystems und vorzei- tigen Ruhestand verantwortlich. Wie hängen Burnout und Arbeitsplatz zusammen? Belastungen im Lehrerberuf haben kontinuierlich zugenommen. Schüler, aber auch Eltern stellen immer höhere Anforderungen. Andererseits sind vor allem solche Pädagogen betroffen, die bestimmte Einstellungen haben. Typisch sind Perfektionismus oder eine große subjektive Bedeutung der Arbeit. Oft mangelt es auch an der Fähigkeit, Ab- stand zu beruflichen Problemen zu ge- winnen und Ausgleich zu finden. Wie können Sie betroffenen Menschen helfen? In der Therapie geht es darum, die indi- viduellen Faktoren, die die Beschwerden ausgelöst haben und aufrechterhalten, zu identifizieren und zu verändern. Dazu gehört, Ansprüche an sich und andere, die Bedeutung der Arbeit und problema- tische Einstellungen zu hinterfragen und anzupassen. Entspannungs- und Acht- samkeitsübungen verbessern außerdem die Erholungsfähigkeit. Kontakt: www.schoen-kliniken.de/bar Tel.: +49 5691 6238-3333 Anzeige Vertreten auf der didacta Bildungsmesse 2013

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