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didacta 02_2013

18 www.didacta-magazin.de 2/2013 MEDIENINKÜRZE Facebook bei Kindern beliebt Bei Kindern im Alter von sechs bis dreizehn Jahren steht Facebook im Ranking der beliebtesten Webseiten an erster Stelle, das zeigen die Ergebnisse der KIM-Studie 2012, die das Medienverhalten der Sechs- bis Dreizehnjähri- gen in Deutschland untersuchte. Und das, obgleich die Anmeldung laut Nutzungsbedingungen von Facebook erst ab 13 Jahren erlaubt ist, geben die Forscher zu be- denken. 36 Prozent der Sechs- bis Dreizehnjährigen Inter- netnutzer gehen fast jeden Tag ins Internet, im Durchschnitt sind sie mit acht Jahren zum ersten Mal online. DAS PISA DER MEDIENKOMPETENZ Eine international vergleichende Schulleistungsstudie untersucht erst- malig die Kenntnisse zu Informations- und Kommunikationstechnologien deutscher Schüler. Im Rahmen der International Computer and Information Literacy Study (IEA-Studie) wollen die Wissenschaftler der Universität Pader- born unter anderem herausfinden, wie es um die Medienkompetenz der Ju- gendlichen im Informationszeitalter steht. Die Studie gilt als Meilenstein in der empirischen Bildungsforschung: Zum ersten Mal werden computer- und informationsbezogene Kompetenzen, unter Berücksichtigung schulischer und außerschulischer Umstände, anhand computerbasierter Schülertests und schriftlicher Befragungen von Schü- lern, Lehrern, Schulleitungen und IT-Koor- dinatoren in Schulen in einer repräsenta- tiven Stichprobe erfasst. Zeitgleich findet diese Erhebung weltweit in 20 weiteren Bildungssystemen statt. Die Ergebnisse sollen Ende 2014 veröffentlicht werden. DigitaleMedienan SchulenangekommenModerne Kommunikationsmedien haben Einzug in den Unterricht an deutschen Schulen gehalten. Vor allem an weiterfüh- renden Schulen gehören Computer und Internet inzwischen zum Alltag, so das Ergebnis einer aktuellen, im Auftrag der Deutschen Telekom Stiftung durchgeführten Allensbach-Umfrage. Lehrkräfte beurteilen die Mediennutzung als außerordentlich positiv, nur zehn Prozent sehen eher Nachteile. 88 Prozent aller Lehrer geben an, Medien mehr oder weniger häufig im Unterricht einzusetzen. Allerdings sind die Einsatzmöglichkeiten der Medien für das Lehren und Lernen noch begrenzt: Die Erstellung von Hörspielen, Podcasts oder Filmen zu Unterrichtsthemen bleibt bislang noch die Ausnahme. Auch sind die Schulen ungleich ausgestattet: Lediglich 29 Prozent der Haupt- und Realschulen verfügen etwa über frei zugängliche PC-Arbeitsplätze für die Schüler, dagegen bieten 65 Prozent der Gymnasien solche an. Fotos:©lightpoet;Daboost/Shutterstock.com;Shutterstock.com

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