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didacta 02_2013

didacta: Was ist ein gelungenes Schul­ design? Rosan Bosch: Gute Schularchitektur ist mannigfaltig, sie be- rücksichtigt den Einzelnen und gibt ihm die Möglichkeit, nach eigenem Tempo zu lernen. Der Schlüssel guten Designs ist, im Dialog mit Schülern und Lehrern herauszufinden, was sie brauchen und wollen. Gemeinsam zu überlegen, ob es beispielsweise hilfreich wäre, ein- zelne Tätigkeiten abzugrenzen, um die Lernsituationen in einer Schule zu ver- bessern. Eine solche Bedarfsanalyse macht es möglich, herauszufinden, wo die größten Herausforderungen liegen und ein Design zu entwickeln, das tat- sächlich etwas verändert und zur Ent- wicklung beiträgt. Wie sieht Ihre Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen aus? Bosch: Beim Entwurf einer Schule ar- beiten wir eng mit einem Team aus Pä- dagogen, Verwaltungspersonal, Schul- leitung und Schülern oder Studierenden zusammen. Aufgrund ihrer unterschied- lichen Erfahrungen und Hintergründe tragen alle zum Design bei. Wie offen sind Bildungsinstituti­ onen für neue Ideen? Bosch: Im Stockholmer Vittra Tele- fonplan-Projekt beispielsweise haben wir eine Menge neuer und vielleicht unkonventioneller Designs für eine Schule geschaffen. Nach der Eröff- nung erhielt ich viele positive Rück- meldungen von Eltern, die mir be- richteten, sie hätten manchmal sogar Schwierigkeiten, ihre Kinder von der Schule nach Hause zu bekommen. Darüber freue ich mich, denn es zeigt, dass wir unser Ziel erreicht ha- ben und es der Schule geholfen hat, ihre pädagogischen Prinzipien nach außen zu tragen. Woher nehmen Sie Ihre Ideen für Architektur und Design? Bosch: Mich inspirieren Dinge, die mich umgeben und die ich erlebe. Wenn ich eine Schule entwerfe, spre- che ich mit den Schülern und den Lehrern über ihre Wünsche und Vor- stellungen. Gerne verwende ich den Design-Prozess auch, um Lehrern einen Einblick zu geben, wie die Lern­ umgebung die Erfahrungen und das Lernen der Schüler beeinflusst. Bei der Gestaltung von Lernumgebungen kommt es nicht nur auf das Design an, man muss den Menschen auch zeigen, wie sie ihre Umgebung als Werkzeug und konstruktives Element einsetzen können. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ih­ rer Architektur? Bosch: Ich möchte Kindern das Ge- schenk machen, bei Schule und Bil- dung an etwas Wundervolles zu den- ken. Mein Ziel ist, Lernumgebungen zu schaffen, die Schüler motivieren und mit denen sie etwas Positives verbin- den. Lernen soll Spaß machen! „KindersollenbeiSchulean etwasWundervollesdenken“Schulgebäude der holländischen Designerin Rosan Bosch erinnern eher an Erlebnisparks als an Schule. In didacta verrät sie, warum ihre Konzepte Erfolg haben. Interview Kerstin Hochmuth Sicherheit – ein öffentliches Thema Professionelle Schutzkonzepte für Ämter, Bildungs- und Kultur- einrichtungen Die Bedrohungsszenarien in öffentlichen Gebäuden sind vielfältig. Sie reichen von spektakulären Risiken wie Terrorismus und Brandstiftung bis hin zu Diebstahl oder Vandalismus. Schutzsysteme von Honeywell Security beinhalten deshalb jede sicherheitstechnische Lösung: vom Schutz von Menschenleben bis zur Ein- bruch- und Sabotagesicherung unter- schiedlicher Risikobereiche. Alle Einzel- komponenten sind kompatibel, so dass sich Systeme für die jeweiligen Anforde- rungen exakt planen, realisieren und jederzeit erweitern lassen. Honeywell Security: So viel ist sicher! Honeywell Security Group Novar GmbH Johannes-Mauthe-Straße 14 · 72458 Albstadt Telefon: +49(0)74 31/8 01-0 Telefax: +49(0)74 31/8 01-12 20 www.honeywell.com/security/de info.security.de@honeywell.com © 2013 Honeywell International Inc. Alle Rechte vorbehalten. Finde uns auf www.facebook.com/HSGDeutschland

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