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didacta 02_2013

cken in ihrem Klassenraum zu haben und entdeckte andere Raumbereiche für sich. Eine Schule zu planen oder umzugestalten, bedeute auch, sich das eigene pädago- gische Programm nochmals genau anzu- sehen, zu überdenken und vielleicht neu zu erstellen, wenn sich neue bauliche Mög- lichkeiten auftun, sagt Otto Seydel, Leiter des Instituts für Schulentwicklung in Über- lingen und Mitautor des Buches „Schulen planen und bauen“, das die „Montag Stif- tung Jugend und Gesellschaft“ und die „Montag Stiftung Urbane Räume“ gemein- sam herausgegeben haben. „Jeder gute Schulbauprozess setzt ein Schulentwick- lungsprogramm voraus und stimuliert es auch“, erklärt Seydel. Als Jury-Mitglied des bundesweiten Wettbewerbs der beiden Montag Stiftungen „Pilotprojekte Schulen planen und bauen“ prämierte er im April dieses Jahres zusammen mit zwölf weite- ren Jury-Mitgliedern fünf Schulbauprojekte, die sich insbesondere durch ihre interdiszi- plinäre Zusammenarbeit zwischen Pädago- gen, Architekten und Vertretern der Kom- munen auszeichneten. Denn ein derartiges Zusammenwirken erhöhe die Chancen, dass „Schulen gebaut werden, die etwa kennen, warum manche Dinge umgesetzt oder nicht umgesetzt werden können“, be- richtet Elke Alberts. Auch die Lehrerin aus dem Kellerraum konnte sich schließlich mit dem Gedanken anfreunden, auch hohe De- Die Schule ist ausgestattet mit flexiblen Lernbereichen, an denen allein oder gemeinsam gelernt werden kann. BVA_ZfA_didactaMagazin2013_200x95_5_6.pdf 1 06.03.13 16:43

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