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didacta 02_2013

14 www.didacta-magazin.de 2/2013 nicht zurechtkommen. Zu unkonkret seien sie, plötzlich auftauchendes Licht, das sie nicht einordnen könnten, verursache etwa Angstattacken. Das musste auch Elke Alberts erst lernen. Nur ein gemeinsam entwickeltes Raumprogramm habe hinter- her Gültigkeit und halte lange durch. Auch wenn das bedeutet, sich langsam und in vielen gemeinsamen Gesprächen darüber zu verständigen, was jeder möchte und für seine Arbeit braucht. Eine Lehrerin, so er- zählt die Architektin, arbeitete jahrelang im Kellerraum einer Schule mit niedrigen De- cken. „Sie hat mit den Decken gearbeitet und Dinge daran aufgehängt“, erzählt sie. Sie waren zu ihrer Arbeitsgrundlage gewor- den, auf die sie im Neubau nicht verzichten wollte. Da gehört es dazu, sich Zeit zu neh- men und alle Beteiligten anzuhören. „Erst dann kommt man in eine Arbeitsweise, in der alle den Bauprozess verstehen und er- Knallige Farben und beleuchtete Regale sorgen für ein ansprechendes und einladendes Design der Bibliothek in der Vittra Schule im schwedischen Södermalm. Fotos:KimWendt

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