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didacta 02_2013

Titelthema gemeinsam, arbeiten können. Denn auch das erfuhr die Designerin von den Schülern: Der Laptop ist ihr am häufigsten genutztes, alltägliches Arbeitsgerät – nicht die Tafel. Schüler und Studierende zu fragen, wie sie sich ihre ideale Lernumgebung vorstellen und was sie zum Lernen brauchen, scheint zwar naheliegend, ist jedoch nicht die Re- gel. „Schüler sollten bei der Schulplanung in den Bereichen beteiligt werden, die sie direkt betreffen“, meint Architektin Elke Alberts. Ihr Architekturbüro entwirft seit vielen Jahren Schulgebäude und Kinderta- geseinrichtungen. „Sie können am besten sagen, welchen Stellenwert einzelne Räu- me haben“, weiß Alberts. Der Flurbereich sei beispielsweise ein wichtiger Kontakt­ raum. „Der Flur ist wie die Hauptstraße in einem Dorf: Man trifft sich, kann sich dort frei bewegen und er bietet unterschiedliche Nischen“, erklärt sie. „Flure sind wichtig für das Allgemeingefühl an einer Schule. Doch viele sehen es immer noch nicht ein, Geld für einen Raum auszugeben, der in ihren Augen lediglich eine notwendige Verbin- dung zwischen den Unterrichtsräumen dar- stellt“, beklagt die Architektin.An einem organisch geformten Tisch können Schüler in unter- schiedlich großen Gruppen zusammen­ arbeiten. Fotos:KimWendt

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