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SOUS 04.14

143 sicherlich von einer gezielten Nachfra- ge nach DOB-Teilen sprechen. Aber es findet auch viel Impulskauf statt.“ Bei Bianca Steber, Inhaberin von Malou Dessous’n’More in Singen, werden Outerwear-taugliche Modelle weniger explizit nachgefragt, wandern aber oft als Mitnahmeartikel über die Theke: „Ich verkaufe häufig Nachtwä- sche als DOB, etwa als Strandkleid oder als Freizeitkleidung. Beach- Kleider werden nach wie vor oft nur in Polyester-Qualitäten angeboten. Ich persönlich bin kein Fan synthetischer Materialien und habe viele Kundin- nen, die gerne Strandkleidung aus Naturfasern tragen möchten. Einige in München. Positive Erfahrungen hat auch Wiebke Recke von My Perfect Sunday in Hamburg gemacht: „DOB- Teile als Ergänzung zur Nightwear sind gute Umsatzbringer, die wir absolut brauchen. Da wir mittlerweile für unse- re Kaschmir-Accessoires bekannt sind, kommen viele Kundinnen dafür gezielt zu My Perfect Sunday. Das sind sehr schöne Extra-Bons für uns.“ Und Anja Geiger, Category Manager Damen- und Herrenwäsche bei Karstadt, berichtet: „Die Grenzen zwischen den einzelnen Segmenten gehen mittler- weile merklich ineinander über – auch wenn sie noch in den Kinderschuhen steckt, sehe ich großes Potenzial in dieser Entwicklung, insbesondere in der Beach- und Nightwear. In den gro- ßen, umsatzstarken Karstadt-Häusern, in denen wir ein umfassendes Bade- moden-Angebot haben, kann man Nightwear-Modelle sind dafür sehr gut geeignet. Ein wei- teres Verkaufs- argument, das meine Kunden überzeugt, ist die Kostenfrage – schließlich zahlt man nur einmal für ein Modell, das im Bett, am Strand und zu vielen anderen Gelegen- heiten getragen werden kann.“ Mehr Mut zum Crossover-Styling Die Kunden bestimmen mitt- lerweile meist selbst, was sie wann wie tragen möchten – sei es eine bestickte Strandtunika zum Dinner, ein Spitzen-BH gut sichtbar unter dem Blazer oder ein Seidenkimono als stylische Ergänzung zum Tages-Outfit. „Einige Kundinnen fragen schon nach, zu welcher Gelegenheit etwas getragen wird, viele entscheiden dies aber einfach selbst und tragen zum Beispiel Modelle von Pip Studio aus der Nachtwäscheabteilung als Strandkleidung“, so Dagmar Krüger-Bucko. So äußert sich auch Wiebke Recke: „Wir stellen fest, dass die Grenzen zwischen Outerwear und Nachtwäsche mittlerweile sehr fließend sind – unsere Nightwear-Shirts wer- Anja Geiger, Karstadt Zentraleinkauf Wiebke Recke, My Perfect Sunday – Hamburg Dagmar Krüger-Bucko, Karstadt Bahnhofplatz – München Bianca Steber, Malou Dessous’n’More – Singen Das sagt der HANDEL Axami Apparel nennt sich die neue, absolut straßen- taugliche Loungewear- Linie von Axami. Schöne Ausblicke: Das luftige Dress von Je Suis ist nicht nur für den Strand geeignet. Sommerlicher Blickfang: Tunika aus feinstem Baum- woll-Voile mit geometrischer Stickerei von Hanro

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