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SOUS 02.15

47 Sandra Fenker, Grün- derin und Designerin der Marke, erklärt ihre Beweggründe. Warum haben Sie sich für eine komplett deut- sche Produktion ent- schieden? Wir möchten, dass Deutschland wieder ein Produktionsland im Bereich Textil wird, und wollen somit auch Arbeits- und Ausbil- dungsplätze schaffen. Zudem ist es uns ein Anliegen, das Schneiderhandwerk wieder aufleben zu lassen, seine Wertschätzung zu steigern und die Endverbraucher für deutsche Qualität zu sensibilisieren. Da bei uns alles – vom Entwurf bis zum finalen Produkt – im Haus per Hand gefertigt wird, können wir bei Bedarf spontan produzieren, pünktliche Lieferungen garantieren und auf spezielle Kundenwünsche reagieren, ohne von Fremdfaktoren abhängig zu sein. Woher beziehen Sie die Materialien? Aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Griechenland. Uns ist dabei besonders wichtig, die dortigen Hersteller darin zu unterstützen, weiter existieren zu können. In welchen Stores sehen Sie Ihr Label vor- wiegend positioniert? Wir sehen unsere Kollektion z.B. in inhaber- geführten Boutiquen. Unser Label richtet sich an Damen (egal welchen Alters), die es schätzen und wunderbar finden, Lingerie zu tragen, die in Deutschland in einem tollen Ambiente mit viel Engagement und Liebe gefertigt wurde. …dass jeder BH, der seit 2015 bei Ulla Dessous durch die Näherei läuft, nach sorg- fältiger Quali- tätskontrolle ein Qualitätssiegel erhält? Auf der einen Seite ist das Ulla- Logo zusammen mit dem internationalen Aufdruck „Made in Germany“ – dies ist vor allem für Importeure ein wichtiges Verkaufsargument! Auf der anderen Seite ist das „Handmade in Leinach“-Logo. Das Label wird an allen Artikeln mit einem hochwertigen Baumwollfaden amTräger befestigt (ausgenom- men Slips), sodass die Kundin im Geschäft gleich auf das Sie- gel aufmerksam gemacht wird. … dass das junge Label Pearls of Salem sich für eine Produktion in Deutschland entschieden hat? F …dass das deutsche Unternehmen Palm Beach bereits seit 1971 Bademode " Made in Germany“ fertigt? Für das Portfolio, das mittlerweile rund 240 Modelle für alle Figurtypen umfasst, kommen nur hochwertige Materialien und Ökotex-zertifizierte Stoffe, die frei von schädlichen Sub- stanzen für Mensch und Umwelt sind, zum Einsatz. Zudem wird bei allen Produktionsab- läufen auf höchstmögliche Umweltverträglichkeit geachtet. Die Herstellung erfolgt durch rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Produktionsstätten in Bad Abbach bei Regensburg, im thüringischen Braunichswalde sowie in Selb in Oberfranken.

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