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SOUS 02.15

122 Chefsache | Im Gespräch mit... LKINGA ESISZInhaberin Kinga Lingerie de Femme Seit 1993 gibt es die polnische Marke, die seitdem weltweit agiert und sich in vielen Ländern konstant etabliert hat. W ir haben mit der Inhaberin Kinga Lesisz über die Einfüh- rung der Marke gesprochen. Sie haben die Marke Kinga in Deutschland neu eingeführt – wie schwierig war der Anfang? Die Märkte in Deutschland und Öster- reich erfordern besondere Aufmerk- samkeit, denn es ist bekannt, dass die Kundinnen vor allem bei Passform und Qualität besondere Ansprüche haben und das ist auch gut so. Bekannt war mir außerdem, dass diese Märkte von etablierten Marken gut bedient wer- den. Um eine neue Marke zu etablieren, braucht es den Willen und den Mut der Fachhändlerinnen, dieser Marke einen Platz einzuräumen – im Herzen und im Verkaufsraum. Meine Strategie ist langfristig angelegt und beruht auf Ver- trauen – das Tempo ist für mich nicht von Bedeutung. Dennoch reicht das Label „neu“ nicht aus: Für uns war die Lösung eine eigenständige Agentur zu finden, die sich ausschließlich unserer Marke widmet und das Gesicht der Marke wird. Mit Doro di Lauro haben wir diese Agentur gefunden, die mit enormem persönlichen Einsatz ser- viceorientiert und kundenfreundlich die Fachgeschäfte betreut. Die Inhaberin der Agentur, Doro Sagsöz, hatte im Anfangsjahr einige Herausforderungen zu meistern. Viele inhabergeführte Fachgeschäfte sind zwar auf der Suche nach etwas Frischem und Neuem, um ihrem Geschäft positive Impulse geben zu können und sich von den anderen zu unterscheiden, dennoch war es schwer, zum ersten Besuchstermin zu kommen. Wo es zu einer Vorlage kam, waren die Kundin- nen von der Vielfalt, dem Einkaufspreis und der Flexibilität des Labels über- rascht. Was bieten Sie Händlern an, um ihnen den Einstieg mit Kinga zu erleichtern? Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zum einen haben wir uns gegen das großflächige Onlinegeschäft und für den Fachhandel entschieden. Außer- dem haben unsere Artikel eine hohe Marge, die unseren Fachhändlern sehr gute Verdienstchan- cen sichert. Dies ist möglich, da wir auf aufwändige Struk- turen verzichten. Es gibt keine Handels- vertreter und wir haben keinerlei Werbung in der Publikumspresse. Das hat auch Nachteile, z.B. die des langsa- men Wachstums, aber wenn ein Fachgeschäft erst einmal Vertrauen gefasst hat, dann lohnt es sich für alle, denn die Kundin erhält eine hohe Qualität Made in EU zu sehr anständigen Preisen. Dazu kommt, dass wir keine Mindestbestellmengen haben, d.h. auch wenn der Kunde nur ein einziges Teil will – er erhält es. Bei uns ist es meistens möglich, auch innerhalb einer laufenden Kollektionsausliefe- rung noch Ware nachzubestel- len. Das schätzen viele unserer Geschäftspartner, denn so kön- nen sie flexibel reagieren. Wo liegen die besonderen Stärken der Kinga-Kollektion? Klar, der Push-up ist unsere Visitenkarte und besondere Stärke. Geschätzt wird zudem unsere Größenpalette: Umfang 65-95, Cups A-I und die wirklich enorme Breite des Sortiments bis hin zur neuen Erotik-Linie. Stolz bin ich auch darauf, dass wir Kundenwünsche in unserer Produktion flexibel umsetzen können. Und auf die konsequente Einhaltung der Richtlinien in Punkto Produktion und Material: zu 100 Prozent Made in EU. Bei den aus der EU stammenden Stof- fen liegen Zertifizierungen vor, die über die Verträglichkeit der Materialzusam- mensetzung Auskunft geben.

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