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Meine Kita 02_2015

www.meinekitaclub.de | 7 Die neuen Eltern einbinden Im Umgang mit den Eltern der Kinder, die neu in die Kita kommen, ist eine gleich- berechtigte Begegnung auf Augenhöhe sehr wichtig. Von Vorteil ist es, wenn alle Beteiligten offen sind für Veränderung und gemeinsam versuchen, eine neue Qualität des Zusammenlebens zu entwickeln. Traumatische Erlebnisse sind immer Erlebnisse extremer Hilflosigkeit und Ohn- macht. Eine der bedeutsamsten Folgen ist das Gefühl, keinen Einfluss nehmen zu können. Psychologen sprechen hier von „erlernter Hilflosigkeit“. Daher muss die Unterstützung eigenverantwortlichen Han- delns ein Hauptanspruch beim Umgang mit den asylsuchenden Eltern sein. Sie müssen sich als Subjekte erleben können, indem sie in den Kita-Alltag einbezogen werden. Sie müssen als Experten für ihre Kinder und ihre kulturelle Herkunft gefragt sein. Auch die Kinder sollten erleben, dass ihre Eltern Wertschätzung erfahren, denn nur so können sie mit der Zeit verarbeiten, dass ihre möglicherweise früher als stark wahrgenommenen Eltern sie vor dem Unheil (Krieg, Zerstörung und Flucht) nicht beschützen konnten. Die Kinder erhalten mit einem verbesserten Elternbild folglich ein Stück Halt und Sicherheit zurück. Eine mangelnde Anerkennung der Eltern kann sich also im Umkehrschluss negativ auf das Wohlbefinden und somit auf die Inklu- sionsfähigkeit der Kinder niederschlagen. Menschen können sehr unterschiedlich auf belastende Erlebnisse reagieren. Bei traumatisierten Kindern kann es zu einem sogenannten Entwicklungstrauma kommen, das sich in verzögerter Ent- wicklung oder Bindungsstörung äußert. Häufige Verhaltensmuster Kinder mit unsicher vermeidendem Bindungsmuster wirken manchmal gefühlskalt, zeigen sich „unverwundbar“, verhalten sich aggressiv und auch selbst- Foto:©DiegoCervo/Shutterstock.com Dusyma GmbH · Haubersbronner Straße 40 73614 Schorndorf · Fon 07181/6003-0 www.dusyma.de · www.facebook.com/dusyma In der heutigen globalisierten Welt ist das Zusammenleben verschiedener Kulturen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Das Sushi-Spiel lädt mit seiner liebevoll und detailreich gestalteten Szenerie ein, die Welt in ihrer Vielfalt zu entdecken. Verschiedene Schwierigkeitsstufen bieten Herausforderungen für die Feinmotorik und die Kognition. Darüber hinaus bietet das Sushi-Spiel jede Menge Gesprächsan- lässe über unterschiedliche Nahrungsmittel, Essgewohnheiten und Kulturen. Interkulturelle Erziehung als spielerische Erfahrung Bestellen Sie unsere Kataloge kostenlos unter www.dusyma.de 103 903 Sushi-Spiel Stäbchenoder M esser und Gabel? 103903 Sushi-Spiel

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