Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Meine Kita 02_2015

ErzieherInnen-Taschenkalender Beliebter Klassiker im handlichen Format (ca. 10 x 14 cm) für das Kita-Jahr, mit vielen Tipps, Liedern, Spielen und Bastelanregungen für die praktische Arbeit, die jährlich wechseln und den Jahreszeiten angepasst sind. Best.-Nr. 95, € 5,00 Durchgehend farbig: ErzieherInnen-Kompaktplaner ErzieherInnen-Kalender als Kompaktplaner im praktischen DIN-A5 Format mit Spiralbindung für das Kita-Jahr, mit Seiten für den Dienstplan, Protokolle und andere Nützlichkeiten für die praktische Arbeit und viel Raum für die wöchentlichen Termine und Planungen. Best.-Nr. 97, € 9,95 2015 2016 2015 2016 www.schulorganisation.com ErzieherInnen-Kalender Einfach besser organisiert! Fachverlag www.meinekitaclub.de | 39 wurde, keine ausdrückliche Einwilligung der Eltern vor, könnte ein Eingriff auch über eine sogenannte mutmaß­ liche Einwilligung gerechtfertigt werden: Die Erzieherin ist aus irgendeinem Grund – etwa einer mündlichen Stellung- nahme der Eltern zum Thema – der Meinung, dass sie im Sinne der Eltern handelt, wenn sie die Zecke entfernt. Tut sie dies, betritt sie allerdings dünnes Eis, denn es besteht immer die Gefahr einer Fehleinschätzung zur mutmaßli- chen Haltung einer Person. Daher ist im beschriebenen Fall zu empfehlen, nicht selbst Hand anzulegen. Nur eine ausdrückliche Einwilligung schafft Rechtssicherheit. FSME und Borreliose: Bin ich schuld? Diese Entscheidung der Erzieherin wäre umso mehr zu vertreten, wenn man bedenkt, dass die Gefahr einer Borreliose-Infektion durch Abwarten einiger Stunden nach dem Stich nicht ansteigt. Dies geschieht erst nach 12 bis 24 Stunden. Die nicht weniger gefürchtete Infektion mit FSME wiederum erfolgt unmittelbar nach dem Einstich. Ob die Zecke später entfernt wird oder nicht, spielt keine Rolle. Da hilft nur impfen. Die Entfernung von Zecken, ebenso wie die gezielte Suche nach den kleinen Biestern kann also getrost den Eltern überlassen werden. Allerdings sollte die Erzieherin deshalb auch besonders darauf achten, über Natur-Aus- flüge und das Auftreten von Zeckenstichen im Umfeld der Einrichtung zu informieren sowie auf die Notwendigkeit des Absuchens am Abend hinzuweisen. Den speziellen Fall des Eingreifens bei Zecken kann man auch auf andere einfache medizinische „Eingriffe“ wie die Gabe von Medikamenten, Fiebermessen oder die Versor- gung eines Wespenstichs übertragen. Es gelten dieselben rechtlichen Regelungen. Einwilligung der Eltern liegt vor:  Zecke schnellstmöglich entfernen  Stelle merken/markieren (Eltern sollen fünf Tage bis vier Wochen beobachten, ob sich eine Borreliose-Rötung entwickelt.)  Eltern informieren über FSME- und ­Borreliose-Gefahr  Zeckenbiss und Versorgung ins Verbandbuch eintragen Einwilligung liegt nicht vor:  Eltern unverzüglich informieren und auffordern, die Zecke zeitnah selbst zu entfernen/entfernen zu lassen  Zeckenbiss ins Verbandbuch eintragen Was ist zu tun? Zeckenstich in der Kita –

Seitenübersicht