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Meine Kita 02_2015

www.meinekitaclub.de | 23 Seine pädagogische Auffassung machte ihm das Leben nicht immer leicht. Nur wenige teilten seinen Bildungsenthusias- mus für alle Gesellschaftsstände. „Fröbel wollte seinen ersten Kindergarten über Aktien zu zehn Talern das Stück finan- zieren“, erzählt Rockstein. „Er dachte, Bildung interessiere alle und er würde innerhalb kürzester Zeit 100.000 Taler zusammenhaben.“ Doch als nach drei Jahren nur 155 Aktien verkauft worden waren, musste der Kindergarten in Blan- kenburg 1844 aus finanziellen Gründen schließen. Fröbel ging auf Reisen, um für seine Spielgaben und sein pädagogi- sches Konzept zu werben. Am 27. Juni findet im Rahmen der Fröbel-Dekade unter dem Motto „Friedrich Wilhelm August Fröbel: 175 Jahre Kindergarten – ein deutsches Erfolgs- modell?!“ eine Fachtagung in Bad Blankenburg statt. Ziel der Veranstaltung ist es, Fröbels Idee von Kindergarten der institutionellen und konzeptionellen Vielfalt von Kitas gegenüberzustellen und Zukunftsperspektiven zu beleuchten. Am 28. Juni folgt ein umfangreiches Begleitprogramm mit verschiedenen thematischen Exkursionen und einem Fröbelschen Spielfest für Kinder. Anmeldung und weitere Infos auf: www.froebeldekade.de/froebeldekade/froebel-tagung2015 Fachtagung und Spielfest: 175 Jahre Kindergarten 1848, im Zuge der Märzrevolution, die von bürgerlich-demokratischen Kräften getragen wurde, schöpfte Fröbel neue Hoffnung, mit seinem Kindergartenkon- zept den Durchbruch zu erzielen. Doch die Revolution scheiterte und 1851 wurde Fröbels Kindergarten in Preußen sogar verboten – aufgrund angeblicher sozialis- tischer und atheistischer Tendenzen. Die Aufhebung des Kindergarten-Verbots 1860 erlebte Fröbel nicht mehr. Er starb 1852. Seine Pädagogik hat jedoch bis heute überlebt. Allein in Thüringen, Fröbels Geburtsregion, gibt es aktuell um die 30 Fröbel-Kindergärten. Sein Denken findet sich in vielen pädagogischen Konzepten wieder, zum Bei- spiel bei Montessori oder bei den Waldkindergärten. Neben seinen Spielgaben und dem Kindergartenkon- zept, sei das herausragende an Fröbel „sein pädagogi- sches Ethos“, findet Rock- stein. Er habe als Pädagoge Position bezogen. „Für ihn war das kein Job, den man so nebenbei macht. Eine gute Ausbildung und wis- senschaftliches Hintergrund- wissen sind nicht alles. Man muss sich in die Natur des Kindes hineinversetzen und sich um jedes Kind bemü- hen. Das hat Fröbel gelebt.“ Die Spielanleitung der vierten Spielgabe (Bauklötze) zeigt Beispiele von „Lebensformen“. Schlicht in der Farbe und spannend durch seine Form, wird Klapp durch seine erwei- terbaren Funktionen ein Raumelement, das Kinder zum selbstständigen Entdecken und künstlerischen Gestalten einlädt. Sortieren, sammeln, ordnen sowie Spuren hinterlassen sind Phänomene, mit denen sich Kinder gern beschäftigen. Sie untersu- chen, wägen ab, erfahren und lernen dabei grundlegende Fähigkeiten. Diese Bedürftig- keiten werden in Klapp integriert. Ich bin Klapp. Der Film auf Youtube Durch das Ausschwenken von Teilelemen- ten erweitern sich Spiel- und Arbeitsbe- reiche für mehrere Kinder gleichzeitig. Klapp beinhaltet kleine und größere Raumflächen, Schubladen, eine Fühlwan- ne, die zum Leuchttisch werden kann, eine Tischplatte sowie eine Durchreiche, die zum Magnet- und Spiegelraum erwei- terbar ist. Kontakt: Steiner Möbel GmbH • Badstraße 3 4644 Scharnstein • Österreich +43 7615 2314 • susanne@steiner-moebel.at www.steiner-moebel.at Anzeige Forschen und Entdecken mit Klapp Klapp ist ein mobiles Raumelement zum Spielen und selbstständigen Entdecken in Krippe und Kindergarten. +4376152314 • susanne@steiner-moebel.at

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