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DDIV 08_2014

08|14 DDIVaktuell 35 geltenden Vorschriften entsprachen. Ob Gerichte den baulichen Bestandsschutz bei einem Unfall mit Personenschaden als aus- reichend einstufen, ist jedoch fraglich. Auf- grund dieser Tatsache wurden und werden diese Tatbestände weiterhin sehr kontrovers diskutiert. Rechtsberater teilen auf Nach- frage mit, dass nicht davon auszugehen ist, dass Gerichte eindeutig für den baulichen Bestandsschutz urteilen. Rechtliche Empfeh- lungen spezialisierter Anwaltskanzleien be- sagen, dass für die betroffenen Immobilien eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden sollte. Dabei werden alle relevanten Abmessungen von Treppen und des Ge- länders erfasst. Hierzu zählen die Höhe des Treppengeländers, der Abstand der Gelän- derstäbe sowie des Treppenlaufs zum Gelän- der und die Breite des Treppenauges. Nach der Erfassung wird entschieden, ob bauliche Veränderungen – etwa die Erhöhung des Handlaufs, die Reduzierung der Gitterab- stände – erforderlich sind oder auch nicht. Auch hier ist eine genaue Dokumentation sehr wichtig. Treppenhaus und Dachboden als Abstellraum Viel Stoff für Diskussionen bietet die Nut- zung des Treppenhauses als Stellfläche Prüfung Preise netto (Euro) Wohngebäude: innen, außen, Außenanlagen ca. 3,– bis 7,–/WE Bürogebäude: innen, außen, Außenanlagen ca. 0,10 bis 0,30/m² Fläche Gewerbe- und Industriebetriebe individuell Spielplätze: Jahreshauptprüfung ca. 25,– bis 40,–/Spielgerät Bäume ca. 4,– bis 15,–/Baum Brandschutztüren: Sichtprüfung ca. 20,–/Tür Tiefgaragen ca. 50,– bis 150,–/Tiefgarage Rolltore ca. 150,– bis 200,–/Rolltor VERKEHRSSICHERHEITSPRÜFUNGEN, UND WAS SIE KOSTEN In Abhängigkeit von regionaler bzw. lokaler Lage, Anzahl der Immobilien im Quartier und Zugänglichkeit zur Begehung: unter dem Aspekt Brandschutz. Schuhe vor den Wohnungstüren, Schuhschränke oder Kommoden im Hausflur verengen Fluchtwege und sind Stolperfallen. Auch auf Dachböden abgestellte Möbel bzw. Sperrmüll erhöhen die Brandgefahr. Wer es als Vermieter den Mietern erlaubt, Gegenstände im Treppenhaus abzustellen, steckt in einem gewissen Dilemma. Hier sollte die Feuerwehr als Ratgeber hinzuge- zogen werden, die letztendlich am besten entscheiden kann, inwieweit abgestellte Gegenstände im Treppenhaus Fluchtwege beeinträchtigen oder eine erhöhte Brand- last darstellen. Als Hindernis in diesem Zusammenhang können sich auch im Hauseingangsbereich abgestellte Rollatoren und Kinderwagen erweisen. Hier sind die Gerichte der Auf- fassung, dass den Nutzern nicht zugemutet werden kann, sie mit in die Wohnung zu nehmen. Sie weisen aber darauf hin, dass solche geparkten Vehikel nicht angekettet bzw. abgeschlossen sein dürfen, damit sie im Gefahrenfall schnell zu beseitigen sind. HFP Liftpartner GmbH Weipertstraße 8-10 74076 Heilbronn Tel.: 07131 7669-460/-461/-462/-463 info@hfp-liftpartner.de www.hfp-liftpartner.de Ihr unabhängiges Planungs- und Beratungsbüro für Aufzugsanlagen. Unsere Leistungen: AUFZUGSPLANUNG NEUBAU MODERNISIERUNG REPARATUR AUFZUGSMANAGEMENT WARTUNGSKOSTEN- OPTIMIERUNG BERATUNG ZU VORSCHRIFTEN UND NORMEN Tel.: 071317669-460/-461/-462/-463

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