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DDIV 08_2014

her erst nach der Bestandsaufnahme vor Ort erfolgen. Dämmstoff richtig auswählen Verschiedene Dämmstoffe sind auf dem Markt. Für Mehrfamilienhäuser eignen sich: Polystyrol (PST), Mineralwolle, Holz- weichfaser und Holzfaserdämmung. Die Wahl des Dämmstoffes sollte jedoch nicht nur von den Kosten bestimmt werden: Brandschutz, Schallschutz, Resistenz ge- gen Verwitterung und Lebensdauer sind weitere wichtige Gesichtspunkte. Die kostengünstigste Ausführung ist meist die Dämmung mit PST – oft auch als „Styropor“ bezeichnet. Dies gilt jedoch nur, wenn es ausschließlich um niedrige Baukosten geht. Weitere Punkte sind zu beachten: Bei mehrgeschossigen Bauten und komplexer Geometrie müssen Brand- riegel aus Mineralfaserdämmung einge- baut werden. Fugendichte Anschlüsse an Dach und Balkone sind herzustellen und erfordern in der Ausführung besondere Aufmerksamkeit. Ein steifer Dämmstoff ist hier weniger geeignet als ein anpassba- rer Dämmstoff, der sich an alte verwitterte Dachsparren anarbeiten lässt. Ein weiterer Aspekt der Planung ist der sommerliche Wärmeschutz. Die Wohnungen sollen im Winter wohlig warm, im Sommer jedoch nicht überheizt sein. Die Entscheidung für Ausführung und Dämmstoff ist also von vielen Aspekten abhängig, die fachgerecht zu berück- sichtigen sind. Die WEG sollte bei der Beschlussfassung über diese Kriterien in- formiert sein und so zu einer wirtschaft- lichen Entscheidung mit langfristiger Perspektive kommen. Welche Dämmstärke ist sinnvoll und wirtschaftlich? Die tatsächliche Qualität der bestehenden Außenwand ist festzustellen. Besteht die Fassade aus einer homogenen Ziegelwand oder handelt es sich um eine Mischkon- struktion aus Beton, Mauersteinen und anderen Fassadenelementen? Wie sind die Anschlüsse und Übergänge? Sind Schäden, Verringerungen, Heizkörperni- schen vorhanden? Aus vielen Aspekten errechnet sich der tatsächliche energeti- sche Wert der Außenwand und damit auch die erforderliche Dicke des Dämmstoffes. Der U-Wert der fertig gedämmten Außen- wand muss der EnEV 2014 entsprechen. Ausnahmen hierzu sind z.B. bei denkmal- geschützten Gebäuden möglich, müssen aber durch Sachverständige nachgewiesen werden. Wenn die Förderung der Fassa- dendämmung z. B. über KfW-Mittel er- folgen soll, sind bessere Werte durch eine dickere Dämmschicht nachzuweisen. Lebensdauer und Einsparung Perspektivisch gesehen sollten nicht nur die Kosten im Vordergrund stehen: Qua- lität, Funktionsdauer und Entsorgung sind ebenfalls zu berücksichtigen. Abriss und Neubau eines WEG-Gebäudes sind in der Praxis kaum umsetzbar. Die Erhaltung der Gebäudequalität erhöht dagegen sowohl den Wohnkomfort als auch die Nutzungs- dauer und seinen Wert. Eine stark bewetterte Fassade ohne Dach- überstand ist mit einer kostengünstigen Über Ausführung und Art des Dämmstoffes entscheiden viele Aspekte, die fachmännisch zu betrachten sind. Wechseln Sie jetzt! > 089 / 641 65 214 oder geschaeftskunden@montana-energie.de Vertrauen Sie uns - einem der größten mittelständischen Energielieferanten in Deutschland mit über 50 Jahre Markterfahrung. www.montana-energie.de Als Energie-Partner setzen wir unsere Stärken für Sie ein: „Energie- kosten; kein Thema für Sie?“ Heizöl . Erdgas . Strom . Schmierstoffe . Kraftstoffe . Flüssiggas . Solar . Pellets . Heiztechnik • Günstige Energie-Preise durch individuelleVertragsmodelle. • Top-Betreuung durch persönliche Ansprechpartner vor Ort. • EinfacherWechsel.Wir übernehmen alle Formalitäten. • Nur ein Rahmenvertrag für all Ihre Objekte. Wechseln Sie jetzt! > 089 / 64165214 oder geschaeftskunden@montana-energie.de

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