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DDIV 08_2014

IM BLICKPUNKT 10 DDIVaktuell 08|14 2Der Autor PROF. CHRISTIAN ZANNER Der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht ist Hono- rarprofessor an der TU Berlin und Partner bei Wollmann & Partner Rechtsanwälten. 10 TIPPS zum Abschluss von Bauverträgen Bauverträge haben es in sich. Schon aus der Lage des Grundstückes können sich Risiken ergeben, beispielsweise im Hinblick auf notwendige nachbarrechtliche Vereinbarungen oder aus dem Baugrund selbst. Bei Bestandsgebäuden fehlen nicht selten wichtige Unterlagen, was im Falle des Abbruchs oder Umbaus zu unangenehmen Überraschungen führen kann. Zu wenig Beachtung findet auch oft der Grundsatz, dass die Vertragsparteien den geschlossenen Vertrag einschließlich aller Anlagen zu erfüllen haben und nicht nur aus Sicht des Auftragnehmers einzelne Leistungen zu erbringen sind. 1 Rechtzeitige Einbindung des Projektteams Bei der Vorbereitung einer Ausschreibung für Bauleis- tungen ist es von besonderer Bedeutung, Experten aller Fachkreise frühzeitig zu invol- vieren – nicht nur die Planer, sondern auch Fachplaner, Gutachter, baubetriebliche Experten und den Juristen. Diese frühzeitige Einbindung führt zu mehr Rechtssicher- heit bei der Ausschreibung. VERTRAGSGRUNDLAGEN DES BAUVERTRAGES Bei der Zusammenstellung aller Vertragsgrund- lagen muss darauf geachtet werden, dass sich die einzelnen Vertragsgrundlagen nach Mög- lichkeit nicht widersprechen. Des Weiteren soll- te vermieden werden, rechtliche Regelungen in technischen Vertragsbestimmungen bzw. Vorbemerkung zum Leistungsvertrag etc. zu verwenden. Dies wird häufig in der Praxis falsch gemacht. Eine widersprüchliche Mehrfach- verwendung zu einzelnen Themen kann zur Unwirksamkeit einzelner Regelungen führen. Foto:©Gajus/Shutterstock.com

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