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DDIV 07_2014

POLITIK & AKTUELLES 4 DDIVaktuell 07|14 Alles neu auf der DDIV­Website Auch der DDIVnewsletter: ab sofort in neuer Optik – übersichtlicher, moderner und noch informativer Im Internet zeigt sich der Dachver- band Deutscher Immobilienverwalter von einer ganz neuen Seite. Der kürzlich erfolgte Relaunch wird Lese- und Nutzungs- gewohnheiten besser gerecht. In gewohnter Detailliertheit finden sich Informationen zu Berufsstand, Branche und aktuellen politi- schen Themen. Die bisher schon komfor- table Verwaltersuche wurde noch optimiert. Eigentümer haben die Möglichkeit, zu ver- waltende Bestände vorzustellen und über den geschützten Bereich Verbandsmitglie- der für ihre Einheiten zu gewinnen. Noch in diesem Jahr geht das neue Praxisforum on- line, das über speziell für DDIV-Mitglieder aufbereitete interne Informationen hinaus auch Gelegenheit zum Austausch mit Kolle- gen und Verbandspartnern bieten wird. Die neuen Seiten des DDIV: www.ddiv.de Hessen verbessert Zugang zu KfW-Krediten Neue Landesbürgschaft für WEG-Modernisierungen Wohnungseigentümergemeinschaf- ten in Hessen kommen ab sofort leich- ter an KfW-Kredite für energetische und altersgerechte Sanierungen. Das Land Hessen und die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) haben dazu ein spezielles WEG-Förder- programm aufgelegt. Darlehen können über den zuständigen Verwalter direkt bei der WIBank beantragt werden. Zur Sicherung übernimmt das Land Hessen die Kreditbürgschaft für die Eigentü- mergemeinschaft. Die Kredite werden dann direkt an die WEG als Darle- hensnehmer ausgereicht und finanzielle Mittel für notwendige Sanierungen zeitnah bereitgestellt. Eine der Voraus- setzungen für die Landesbürgschaft: Die Immobilienverwaltung muss eine Vertrauensschaden- und eine Vermö- gensschadenhaftpflichtversicherung nachweisen. „Hessen hat erkannt, dass die Energie- wende nur unter stärkerer Einbindung der Eigentümergemeinschaften gelingen kann. Wir begrüßen diesen Schritt und hoffen, dass weitere Bundesländer dem Bei- spiel folgen“, so DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler. Der Dachverband wirbt seit Jahren für eine gesonderte För- derung von WEG, da sich 22 Prozent aller Wohnungen deutschlandweit im Besitz von Eigentümergemeinschaften befinden, zugleich aber die geringste Sanierungsquote aufweisen. Die Lan- desbürgschaft an Versicherungspflich- ten des Verwalters zu koppeln, hält Kaßler für richtig und vernünftig. Das stärkt den Verbraucherschutz und si- chert alle Beteiligten ein gutes Stück ab. Der Bund sollte dies in Anknüpfung an den Koalitionsvertrag zügig aufgreifen und neben der Einführung eines Fach- und Sachkundenachweises zeitnah als grundlegende Voraussetzung für die Verwaltertätigkeit implementieren. Insbesondere die Finanzierung von energetischen Sanierungen und altersgerechtem Umbaut gestaltet sich für WEG bislang schwierig. Hoher administrativer Aufwand, geringe Kreditvolumina bei Einzelanträgen und mangelnde Besicherung – die Hausbanken tun sich schwer mit der Durchreichung von KfW-Darlehen. „Der nun angeschobene Prozess in Hessen kann ein Schub für die ener- getische Sanierung sein,“ ist sich der hessische Landesvorsitzende Werner Merkel sicher. Am 1. Dezember wird ein gemeinsames Fachsymposium des Landesverbandes und der KfW unter Einbindung des Landes Hessens und der WIBank in Frankfurt am Main dies proaktiv begleiten. Ähnliche Förder- programme speziell für WEG gibt es bereits in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Saarland und Schleswig-Holstein. Fotos:©ehuth/Pixelio.de;©A-R-T,SydaProductions/Shutterstock.com

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