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DDIV 07_2014

FAZIT Auf dem Gebiet der Rohrsanierung für Trinkwas- ser, Warmwasser, Heizung und Zirkulation wird in Deutschland bisher zu wenig geforscht. Selbst renommierten Experten liegen kaum belastbare Er- gebnisse vor, und einschlägige Prüfinstitute widmen sich neuen Verfahren nur unzureichend. Im Sinne der Verbraucher wie auch der Eigentümer von Immobilien ist dies nicht. Genau wie das Gebaren der Versicherer. Wäre es nicht sinnvoll, Prämienra- batte zu gewähren, wenn veraltete, schadenanfällige Rohrleitungen galvanisch oder innensaniert wer- den? Der Einbau von Sprinkleranlagen in Gebäuden wird auf diese Weise ja auch honoriert. cher Laboruntersuchungen von Wasserproben aus innensanierten Rohren bisher in keinem Fall Bisphenol A gefunden. Galvanische Sanierung mit Opferanoden Das galvanische Verfahren mit Opferanoden kommt ohne solche Stoffe aus. Allerdings wird empfohlen, statt Zinkanoden Magnesi- umanoden zu verwenden, wie dies z.B. beim Anbieter Aquaroyal üblich ist. Zink ist bekanntlich nicht unbedenklich, auch wenn die in diesem Zusammenhang abgegebenen Mengen angeblich nicht gesundheitsschädlich sein sollen. Allerdings fehlt hierzulande auch für Systeme mit Magnesiumanoden die Zertifizierung durch den DVGW, „da es keine Zertifizierungspflicht gibt. Die Trinkwasser- verordnung fordert lediglich die Einhaltung der allgemein aner- kannten Regeln der Technik. Ein Zertifikat ist eine (freiwillige) Möglichkeit, diese Konformität nachzuweisen“. Ohne „Zertifizierung“ ist ein Produkt oder ein Verfahren in Deutschland aber praktisch nicht existent – und wird von Installa- teuren weder empfohlen noch eingesetzt. So gibt es auch keiner- lei Beratung für Eigentümer, Hausverwalter oder Ingenieure über alternative und preisgünstigere Methoden. Inzwischen nimmt die Zahl der Installateure langsam zu, die sich – trotz aller Bedenken und trotz des fehlenden Prüfzeichens des Die für die galvanische Sa- nierung benö- tigten Geräte werden an den Wasserkreislauf angeschlossen. Rohrinnensanierung: Nach der Reinigung werden die Leitungen mit Epoxydharz beschichtet. DVGW – über alternative Verfahren mit Opferanoden und die Rohrinnensanierung eingehend informieren. Manche empfeh- len auch ihren Kunden beide Verfahren und wenden sie an. Letztendlich hat die Recherche die Miteigentümer der beschrie- benen Wohnanlage dazu veranlasst, wie folgt vorzugehen: Es wurde eine endoskopische Stichproben-Untersuchung vorge- nommen. Die Ergebnisse wurden von der ausführenden Firma, in Wort und Bild dokumentiert, der „Wasserpäpstin“ Dr. C. Nölting mit der Bitte übersandt, eine Sanierungsmethode zu empfeh- len, die für die gegebenen Verhältnisse am besten geeignet ist. Weder von „Wassernetz“, noch von den Miteigentümern wurde Wert auf ein Prüfsiegel des DVGW gelegt. Lediglich „den aner- kannten Regeln der Technik“ sollte das Verfahren entsprechen. Inzwischen wurden fünf Geräte mit Magnesium-Opferanoden installiert. Der Abbau der vorliegenden Inkrustungen wird zwar länger dauern – die Miteigentümer aber haben vorerst viel Geld und Ärger gespart. Nach einem Jahr werden die endoskopischen Untersuchungen wiederholt, um die Veränderungen im Innern der Rohre zu überprüfen. Wir haben Ihre Sicherheit im Blick. Gutenbergring 55 22848 Norderstedt Tel.: 040 500 18 23-0 Fax: 040 500 18 23-23 Email: info@objektus.de www.objektus.de WennAndere aufhören, machen wir weiter. Von der Legionellenprüfung über das Eskalationsmanagement bis zum Sanierungsmanagement. Legionellen als Krankheitserreger Legionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen als TOP-Thema: LegiOS Die aktuelle Trinkwasserverordnung erfordert weitergehende Maßnahmen zur Reinhaltung von Trinkwasser. Mit der zertifizierten Entnahme von Wasserproben zur Legionellenprüfung übernehmen wir weitere Leistungen im Rahmen der Verkehrssicherung. Sie schließt eine Regelungslücke für die Trinkwasser- qualität der gesamten Hauswasserinstallation. Davon betroffen sind zentrale Warmwasserversorgungsanlagen in rund 2 Millionen Mehrfamilienhäusern in Deutschland. Die Trinkwasserverordnung verpflichtet den Vermie- ter dazu, dass das abgegebene Wasser kontinuierlich genusstauglich und rein, sowie frei von krankheitserre- genden Keimen sein muss. Bei schuldhaften Verstößen gegen die in der Trinkwasserverordnung festgelegten Pflichten drohen dem Vermieter ordnungsrechtliche Bußgelder bzw. Strafverfahren. OBJEKTuS nimmt Ihnen diese neuen Aufgaben ab! Haben Sie Fragen oder wünschen einen Beratungs- termin, wir stehen Ihnen gern zur Verfügung. Die Überprüfung der Trinkwasserqualität ist Expertensache.

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