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DDIV 07_2013

Modernisierung der Heizung Von den 18,4 Millionen Gas- und Ölkesseln in Deutschland sind laut Shell Hauswärme-Studie 2013 nur 20 Pro- zent auf dem Stand der Technik. 14,7 Millionen der eingesetzten Öl- und Gasanlagen sind veraltet. Insgesamt wurden in den letz- ten Jahren durchschnittlich nur etwa 3 Prozent aller zentralen Heizanlagen modernisiert. Im anstehenden Winter wird die Heizungsanlage wieder auf Hochtouren arbeiten. Die Folge sind verschmutze Brennerdü- sen- und Wärmetauscher sowie Rußpartikel und Ablagerungen, die die Wärmeübertragung behindern. Deshalb sollte nach der Kälteperiode die Anlage gewartet und überprüft werden. Wenn der Wärmeerzeuger älter als 15 Jahre ist und einen niedrigen Nutzungsgrad hat, ist er technisch veraltet. Die meisten solcher Anlagen arbeiten noch mit konstanten, hohen Vor- und Rück- lauftemperaturen, und die Betriebsbereitschaftsverluste sind zu hoch. Mit modernen Geräten hingegen ist es möglich, bis zu 40 Prozent an Heizkosten zu sparen. Brennwertkessel verbrauchen beispielsweise deutlich weniger Energie, weil sie wesentlich höhere Nutzungsgrade erreichen. Das wird erreicht durch deutlich niedrigere Arbeitstempera- turen und eine modulierende Erzeugung von Wärme, die sich dem aktuellen Wärmebedarf anpasst. Die heute standardmäßig eingesetzte Brennwerttechnik nutzt auch die Wärme aus den Abgasen, was den Wirkungsgrad noch einmal deutlich erhöht. Zusätzlich sind die Geräte heute besser gedämmt und strahlen kaum noch Wärme ab. Durch angepasste Leistung erreichen sie längere Laufzeiten und haben geringere Auskühlverluste. Der höhere feuerungstechnische Wirkungsgrad verringert den Wärmeinhalt der Abgase um bis zu 75 Prozent. Eine angepasste, nutzerorientierte Regelung spart weitere Energie. Der Umstieg auf eine effizientere Wärmeerzeugung ist förderfähig. Je nach Standort können lokale, landes-oder bundesweite Förderungen in Anspruch genommen werden, die das Anschaffen eines neu- en Wärmeerzeugers finanziell noch attraktiver machen. Nur jede fünfte Heizungsanlage in Deutschland entspricht dem Stand der Technik. Mit modernen Wärmeerzeugern kann viel Heizenergie gespart werden.

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