Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

DDIV 07_2013

gel mit Mineralfaser durchbrochen wer- den. Tropfende Glut über Fensterstürzen darf die Personenrettung nicht behindern. Wenn kein schlüssiges Brandschutzkonzept für das Gebäude existiert, muss es erstellt oder aktualisiert werden. Bei hohen Gebäuden muss das Fassa- dendämmsystem wegen der Windlasten zusätzlich verankert werden. Statische Nachweise können erforderlich sein. Auch das notwendige Gerüst für die Baustelle und die Lagerung von Material muss so funktionieren, dass die Bewohner während der Bauphase nicht zu sehr beeinträchtigt sind. Die Terminplanung ist eminent wichtig. Nur bei ausreichenden Tag- und Nachttem- peraturen können Kleber und Putze richtig abbinden und aushärten. Planung, Angebo- te, WEG-Beschlüsse und Vergabeempfeh- lung müssen rechtzeitig vorliegen. Mit der Beschlussfassung sollte daher ein Jahr vor der Ausführung begonnen werden. 3. Richtige Ausschreibung statt Angebote einholen Wenn eine umfängliche Werkplanung vorliegt, kann die Ausschreibung produkt- neutral erfolgen, sodass die Angebote ver- gleichbar werden. WDV-Systeme dürfen nicht mit „fremden“ Komponenten ge- mischt werden. Die Herstellergarantie und meist auch die Gewährleistung der ausfüh- renden Firma erlischt in einem solchen Fall. 4. Probleme vermeiden Für Pilzbefall auf WDVS gibt es typische Schadbilder. Schwarze Stockflecken und Grünalgenbefall sind die häufigsten. Die- se Schäden treten nur dann auf, wenn die Regeln der Technik in Planung und Ausführung missachtet werden. Stock- flecken und Algen entwickeln sich bei Dauerfeuchte auf der Fassade auf. Diese Probleme werden begünstigt durch die Ausrichtung nach Norden, Schatten hoher Bäume, geringe Luftbewegung und hydro- phoben Putz. Auch der Sockelbereich des Gebäudes ist durch den Spritzwasseran- fall stark belastet und muss zusätzlich mit Dichtschlämmen abgedichtet werden. Eine weitere Ursache für das Vergrauen von Fassaden ist neben den oben genannten auch die Luftverschmutzung an besonders belasteten Straßen. Hier ist der Wartungs- aufwand höher anzusetzen. Putzrisse treten oft bei ungenügendem Untergrund und hohen thermischen Spannungen in der Fassade auf. Dunkle Anstriche auf Fassaden nach Süden oder Westen sind im Verlauf der Jahreszeiten höchsten Anforderungen ausgesetzt: Im Sprechen Sie uns an: Telefon: 030 / 2125-2662 E-Mail: immobilien@ibb.de www.ibb.de/wohnen_modernisieren Mit unseren passenden Finanzierungslösungen fördern wir Sie bei der Modernisierung oder Sanierung Ihrer Immobilie in Berlin. Unsere Berater freuen sich auf ein Gespräch. Energetische Gebäudesanierung für Vermieter und Investoren.

Pages