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DDIV 07_2013

IM BLICKPUNKT 28  DDIVaktuell 07 | 13 Sanierung nach dem Hochwasser Dauerregen im Mai 2013 führte in elf Bundesländern zu schweren Hochwassern, die bis zum 4. Juli dauerten. Dadurch entstanden nach einem Bericht des Bundesinnenministeriums Schäden in Höhe von mindestens 6,7 Milliarden Euro. von Oliver Mertens Das verheerende Hochwasser im Sommer hat in den betroffenen Bundes- ländern nach jetzigem Stand Schäden in Höhe von 6,7 Milliarden Euro verursacht. Dies geht aus einem Bericht des Bundes- innenministeriums hervor. Es handelt sich dabei allerdings um vorläufige, nicht um abschließende Angaben. Die Ratingagentur Fitch schätzte die Gesamtkosten im Juni noch auf zwölf Milliarden Euro. Bund und Länder haben für den Wiederaufbau einen Hilfsfonds von 8 Milliarden Euro aufgelegt. Nach den ersten Notmaßnahmen und dem zurückgehenden Wasser müssen die Bauschäden analysiert und die betroffenen Wohngebäude gründlich saniert werden. Das eindringende Wasser transportiert auch Schadstoffe wie Heizöl oder Fäkalien in die Gebäude. Deshalb müssen zunächst die beschädigten Möbel zwischengelagert werden (nicht entsorgen, sie dienen gegenüber dem Versicherer als Scha- densbeweis). Anschließend müssen die beschädigten Gebäudeteile auf- wendig und qualitativ hochwertig saniert werden, damit es nicht zu Folgeschäden kommt. Dazu werden die Gebäude bis auf das Mauerwerk oder die Betonsohle freigelegt. Putz, Fußbodensystem und die Dämmung müssen entfernt werden. Die freigelegten Wände werden ge- reinigt und desinfiziert und die Fugen bis auf eine tragende Substanz ausge- kratzt. Danach erfolgt ein Voranstrich, der Salze bindet und die geschädigte Oberfläche härtet. Ein wasserdich- ter Sperrmörtel gleicht Ausbrüche, Löcher und Fugen wieder aus. In der Regel folgt nun eine mineralische Dichtungsschlämme, die als wasser- dichte und ebene Trägerschicht für den Putz dient. Weil sich im Mauer- werk auch nach dem Trocknen noch immer Restfeuchte befindet, muss ein zementgebundener, rein mineralischer Sanierputz verwendet werden. Kalk- oder Gipsputze sind ungeeignet. Der Putz bildet nach dem Auftragen kleine Luftporen aus, die Feuchtigkeit entweichen lassen und die im Mauerwerk gebundenen Salzkristalle eingelagert. So können Feuch- tigkeit, Salz und Wasser die eigentliche Bau- substanz nicht mehr schädigen. Sanierputz ist nach außen wasserabweisend, sodass flüssiges Wasser kaum eindringen kann. So kann das Mauerwerk nach und nach die ge- samte Restfeuchte abgeben. Der Putz kann auch auf sehr feuchten Untergründen auf- getragen werden kann. Außerdem hat diese Art des Putzmörtels isolierende Eigenschaf- ten, und spezielle Zusatzstoffe können die Schimmelbildung verhindern. Bei Hochwasserschäden muss in der Regel das Fußbodensystem bis auf die Boden- platte abgetragen werden. Auch der Est- rich und die Dämmung müssen entfernt werden, denn das ganze System wurde mit dem Schmutzwasser kontaminiert. Das Vorgehen bei der Bodenplatte ist ähnlich wie bei der Wand. Die Oberfläche wird bis auf die tragende Substanz abtragen, anschließend wird gereinigt und desin- fiziert, bevor ein Voranstrich erfolgt, der Salze im Untergrund binden kann und die Oberfläche härtet. Auch hier kommen der wasserdichte Sperrmörtel und die minera- lischen Dichtungsschlämme zum Einsatz, die den Boden wasserdicht machen und Beim Wasserschaden zählt jede Sekunde. STROBL-Service – von namhaften Versicherern mit der Note 1 bewertet – bietet Ihnen eine umfassende Soforthilfe aus Expertenhand. Über Jahre erprobt, mehrfach zertifiziert, erhalten Sie bei uns alles von der individuellen Service-Leistung bis zur kompletten Schadensabwicklung. Schnell und unkompliziert sind wir bayernweit von viersind wir bayernweit von vier Standorten für Sie im Einsatz. Servicenummer 0180 / 22 88 762 Bayernweit im Einsatz. info@strobl-service.de • www.strobl-service.de

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