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DDIV 07_2013

07 | 13  DDIVaktuell  1 EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser, ein ereignisreicher Verwaltertag und eine 25-jährige Geburtstags- feier mit bester Unterhaltung, erstklassigen Referenten und her- vorragenden Foren, begleitet von einer tollen Ausstellung, liegen hinter uns. Nicht zu vergessen die Premiere unseres Image-Films zur Verwalterbranche mit Deutschlands schönster Wettermo- deratorin, Claudia Kleinert (zu sehen unter www.ddiv.de). Mit- gliedsunternehmen können den Film gratis auf ihre Homepage implementieren. Dies und vieles mehr hat uns der 21. Deutsche Verwaltertag beschert, über den wir in dieser Ausgabe ab Seite 12 ausführlich berichten. Besonders erfreut waren wir auch über die Aussagen des parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann für unsere Branche. Mit Spannung erwarten wir nun die Positionierung der neuen Bundesregierung. Die Wohnungswirtschaft schaut erwartungs- voll nach Berlin, treffen dort doch teilweise völlig unterschiedli- che Richtungen aufeinander. Deshalb trommeln wir frühzeitig für mehr Planungs- und Handlungssicherheit für die Immo- bilienwirtschaft. Dies trifft für die Verwalterwirtschaft und für den Halter oder Erwerber einer Immobilie gleichermaßen zu. Ein Planungszeitraum von mindestens zehn Jahren wäre dafür ange- messen. Das gilt es nun von der neuen Regierung einzufordern. Vorab loten nun Unterhändler aus, was so alles in einen Koaliti- onsvertrag hinein geschrieben werden kann, der die Basis einer kommenden Regierungsarbeit abbilden soll. Ein zähes Ringen und Verhandeln um Positionen, die nun irgendwie nach der Wahl überzeugend in eine gemeinsame Klammer gesetzt werden müs- sen, ohne dass es zu einem Gesichtsverlust für eine der beteiligten Parteien kommt. Auch Verbände und zahlreiche andere Organisationen bringen sich wiederholt in diesen Tagen in Erinnerung. Für die Immobi- lienverwalterbranche ist der DDIV in Berlin unterwegs und hat – welch ein Zufall – direkt nach der Wahl eine Publikation mit dem Titel „Zugangsvoraussetzungen für Immobilienverwal- ter schaffen. Ein Plädoyer für mehr Qualität und Verbrau- cherschutz beim Wohneigentum.“ veröffentlicht. Darin wird erstmals umfassend und dezidiert dargelegt, welche Rolle Immo- bilienverwaltungen in der Gesellschaft einnehmen und warum endlich Mindestvoraussetzungen für die Aufnahme dieser Tätig- keit geschaffen werden müssen. Damit setzt der DDIV seine kon- tinuierlichen Bemühungen auf diesem Gebiet fort. Ebenso kontinuierlich widmen wir uns der Beauftragung und Ver- öffentlichung von Gutachten. Im Rahmen des Verwaltertags prä- sentierte deshalb Prof. Dr. Martin Häublein seine Ergebnisse zur Harmonisierung von WEG- und Mietrecht. Darin geht es um Fragen der Nebenkostenabrechnung und fehlender rechtlicher Vorgaben beim Gebrauch oder der Umwandlung von Bestands­ immobilien in Wohnungseigentum. Das Gutachten zeigt diese und andere Lücken der gegenwärtigen Gesetzeslage auf und un- terbreitet Vorschläge, wie sie geschlossen werden könnten. Ein großes Thema dieser Ausgabe ist die Sanierung im Bestand. Nach der Shell-Hauswärmestudie 2013 werden momentan allenfalls 1 Prozent des Altbaubestands und 3 Prozent der Heizungsanlagen jährlich saniert oder modernisiert. Soll die angestrebte Energiewende gelingen, sind diese Zahlen viel zu gering. Hinzu kommen die Her- ausforderungen des demographischen Wandels, der weitere bauliche Maßnahmen notwendig werden lässt. Diese Anforderungen werden uns in den kommenden Jahren noch mehr abverlangen, aber ich bin sicher, dass wir auch vor diesen Herausforderungen bestehen wer- den. Um Ihnen eine Hilfestellung für die tägliche Verwalterpraxis zu geben, berichten wir in dieser Ausgabe ab Seite 23 über das Kündi- gen von Bauverträgen, die Sanierung und versicherungstechnische Abwicklung von Hochwasserschäden, die neue HOAI, Betonsanie- rung und die Wärmedämmung der Außenwand. Wir komplettieren das Thema mit einer Auswahl von weiterführender Fachliteratur, die Ihnen den Umgang mit Sanierungen erleichtern soll. Der Ausgabe beigelegt finden Sie die Einladung zur 3.Winterta- gung 2014 in Kitzbühel. Erleben Sie ein tolles Fachprogramm mit zwei Referaten täglich und nutzen Sie die Gelegenheit zum Net- working in entspannter Atmosphäre ob auf dem Berg oder im Tal. Ich danke an dieser Stelle ausdrücklich unseren finanziellen Un- terstützern und Partnern, ohne die eine derartige Tagung nicht möglich wäre. Herzlichst Ihr Wolfgang D. Heckeler DDIV-Präsident

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