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DDIV 06_2014

06|14 DDIVaktuell 33 Vollwartungs- verträge sind nicht immer die optimale Lösung. Aufzugsanierung Wert auf den Einbau von neutralen Komponenten zu legen. So kann der individuell passende Anbieter für die Wartung der eigenen Anlagen ausgewählt werden. Welcher Monteurbetrieb dafür gewählt wird, sollte wohlüberlegt sein. Wer unab- hängig bleiben will, sollte auch hier darauf achten, dass der Betrieb mit herstellerneu- tralen Komponenten arbeitet. Sicherlich ist es auch empfehlenswert, eine Firma auszusuchen, die regional vertreten ist, um im Bedarfsfall kurze Anfahrtswege si- cherzustellen. Ein weiteres Kriterium ist die persönliche Verfügbarkeit – und hier punkten kleine Betriebe oftmals mehr als anonyme große: Optimal ist es, wenn ein Ansprechpartner zur Verfügung steht, der für den jeweiligen Kunden offiziell zustän- dig ist, aber auch in dessen Abwesenheit auf andere Mitarbeiter zurückgegriffen werden kann. Und zu guter Letzt muss na- türlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Schmier­, Teil­ oder Vollwartung? Welche Leistungen eine Wartung im Einzel- nen umfasst, hängt in starkem Maße vom jeweiligen Vertragspartner ab. Standard ist die so genannte Schmierwartung, bei der alle Funktionen des Aufzugs genau über- prüft und in diesem Zusammenhang alle Teile geschmiert werden, die vom Abrieb betroffen sind. Eventuelle Reparaturen sind dabei nicht inbegriffen, sondern werden im Schadensfall extra berechnet, nachdem ein gesondertes Angebot dazu vorgelegt wird. Bei der Teilwartung dagegen wird im Vor- wege eine bestimmte Summe festgesetzt, bis zu deren Höhe alle Materialien im Repa- raturfall inbegriffen sind. Das können beispiels- weise 250 Euro sein, die für benötigte Ersatzteile angerechnet werden können, bezahlt werden müssen dann nur noch die Arbeitsstunden des Monteurs. Und zu guter Letzt gibt es die Vollwartung: Hier sind tatsächlich alle Kosten bereits enthalten – von der Ersatzteilbeschaf- fung über den Reparaturvorgang bis hin zur Personenbefreiung. Ausgenommen sind einzig Schäden durch Fremdeinwirkung wie Vandalismus. Obgleich Vollwartungsverträge als Rund- um-Sorglos-Paket daherkommen, ist von ihrem Abschluss eher abzuraten. Und das aus gutem Grund: Für gewöhnlich werden sie mit der Inbetriebnahme einer Neuan- lage verbunden, die noch einen geringen Verschleiß aufweist, so dass teure Repara- turen ohnehin eher selten anfallen wür- den. Wenn der Aufzug erst einmal in die Jahre gekommen ist, nehmen Anbieter von diesem Bezahlmodell gern wieder Abstand, kündigen die Verträge und bie- ten stattdessen hochpreisige Sanierungs- maßnahmen an. Auch die Laufzeit der Verträge sollte wohlüberlegt sein. Am sinnvollsten ist eine flexible Vertrags- gestaltung in Form von Ein-Jahres-Verträgen, bei denen der Vertrag jeweils drei Monate vor Ablauf gekündigt werden kann, bevor er sich um ein weiteres Jahr verlängert. Denn nur auf diese Weise ist sichergestellt, dass ein marktgerechter Preis für die Vertragsleistun- gen verlangt wird. Und der Kunde kann relativ zeitnah reagieren, wenn er mit den Leistungen seines An- bieters nicht zufrieden ist. Dahingegen binden insbesondere große Unternehmen ihre Kunden oftmals in Wartungsverträ- gen über fünf, zehn oder gar 15 Jahre – Reinigung bei laufendem Betrieb: Wie beim Auto wird ein Ölfilter an den Kreislauf angeschlossen. HFP Liftpartner GmbH Weipertstraße 8-10 74076 Heilbronn Tel.: 07131 7669-460/-461/-462/-463 info@hfp-liftpartner.de www.hfp-liftpartner.de Ihr unabhängiges Planungs- und Beratungsbüro für Aufzugsanlagen. Unsere Leistungen: AUFZUGSPLANUNG NEUBAU MODERNISIERUNG REPARATUR AUFZUGSMANAGEMENT WARTUNGSKOSTEN- OPTIMIERUNG BERATUNG ZU VORSCHRIFTEN UND NORMEN

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