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DDIV 06_2014

06|14 DDIVaktuell 31 Wohnen mit Balkon Eindeutige Ergebnisse dazu liefert die aktuelle Studie „Wohnen und Leben 2014“ der Immowelt AG: Ihr zufolge leben 57 Prozent der Deutschen in einer Wohnung mit Balkon, wobei dieser Mietwohnungen im Schnitt um 6 Prozent verteuert. In jeder siebten Wohnung bleibt der Balkon dennoch ungenutzt, weil: zu klein, zu schattig, zu laut. Fast die Hälfte derer, die keinen Balkon in ihrer Woh- nung haben, würden sich allerdings einen wünschen. die Expertise der Spezialisten und die ganz- heitliche Begleitung sind von unschätzbarem Wert. Gemeinsam mit Eigentümern, Ingeni- euren und Behörden entwickelt der Balkon- hersteller maßgeschneiderte Lösungen für Wohnhäuser und setzt sie um. So ist auch die Einhaltung unübersichtlicher rechtlicher Vorgaben garantiert. Balkon ist nicht gleich Balkon Bei der Sanierung von Bestandsbauten bie- ten neue Balkonsysteme die Chance, den Gebäuden ein komplett neues Gesicht zu geben. Offene Systeme mit Geländern, Energieeinsparung: unterschätztes Potenzial auf „Balkonien“ Neben einem modernen Erscheinungs- bild und neuen Wohnerlebnissen für die Bewohner bieten verglaste Balkonsysteme zudem die Möglichkeit, Energie einzuspa- ren. Integrierte Verglasungssysteme bilden beispielsweise mit ihrem Aluminiumrah- men in Kombination mit dem Glas ein Luftpolster zwischen Verglasung und Fas- sade und somit eine Art Schutzhülle für das Gebäude. Der so entstehende breite Luftspalt hat einen zusätzlichen Wärme dämmenden Effekt, der den sogenannten Straßen oder Bahnschienen einen ent- scheidenden Vorteil: Dank der Verglasung und der Pufferzone verringert sich der Geräuschpegel durch äußere Einflüsse in der Wohnung um ca. 21 Dezibel. Darüber hinaus dient die gläserne Hülle bei unter- schiedlichsten Witterungsverhältnissen als effizienter Fassaden- und Fensterschutz – womit sich manch kostenintensive Sanie- rungsmaßnahme erübrigt. Balkonsanierungen rechnen sich Der Einsatz verglaster Balkone ist bei den meisten Modernisierungsvorhaben in der Regel rentabler, zumal Eigentümer und Mieter dank der geringeren Energieko- sten und des minimierten Sanierungsauf- wands Kosten sparen können. Darüber hinaus punkten Balkone mit integrier- ter Verglasung bei der Nutzungsdauer: Weil sie vor Wind und Wetter schützen, können sie bis zu zehn Monate im Jahr genutzt werden. Die Erfahrung von Her- stellern zeigt, dass die Wohnungswirt- schaft verglasten Balkonsystemen positiv gegenübersteht. Denn Mieter wissen die Vorteile zu schätzen und verbleiben län- ger in ihren Wohnungen. Die geringe- re Fluktuation bringt Einsparungen, die Wohngegend wird aufgewertet und kos- tenintensive Leerstände können vermie- den werden. Dächern oder Zwischenwänden, verglas- te Balkone mit unterschiedlichen Gestal- tungs- und Kombinationsmöglichkeiten oder helle Laubengänge prägen natürlich auch das Erscheinungsbild der Fassade ent- scheidend. Fast alles ist möglich, sogar die Vergrößerung bestehender Balkonflächen lässt sich relativ unkompliziert durch die Verlängerung vorhandener Balkonplatten oder ihren Ersatz durch neue Flächen rea- lisieren. Erfahrungsgemäß nehmen vor al- lem Nutzer von Balkonsystemen mit einer integrierten Verglasung diese als eine origi- nelle und äußerst angenehme Veränderung ihres Wohnmilieus wahr. dank der Pufferzone auf einem Balkon mit integrierter Verglasung im Durchschnitt sieben Grad Celsius höher ist als die Au- ßenluft. Bei der Sanierung von Fassaden kann der Wärmedurchlasswiderstand der Verglasung für die Berechnung nach der jeweils gültigen Energieeinsparverordnung mit verwendet und damit in für die Sanie- rungsmaßnahme herangezogene Förder- programme integriert werden. Schall­ und Gebäudeschutz inklusive Neben der Energieeinsparung bieten ver- glaste Balkone zum Beispiel auch Bewoh- nern von Wohnungen an stark befahrenen Wärmedurch- gangskoeffizien- ten (beschreibt die Durchlässig- keit von Wärme) für dahinterlie- gende Bauteile in der Gebäudever- kleidung verbes- sern kann. Messungen bestätigen Wirkung Da Balkone kei- nen beheizten Raum umgrenzen, können Wärme- durchgangskoef- fizienten für die Balkonverglasung nicht angesetzt werden. Studien zeigen aber, dass die Temperatur Witterungs- und Schallschutz verlän- gern die Nutzungs- dauer im Jahr.

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