Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

DDIV 06_2014

GEBÄUDE & TECHNIK 28 DDIVaktuell 06|14 Der Autor DR.M ARTINLE YENDECKER Der Sales Manager ist für die Eurofins Umwelt West GmbH tätig, einem Unternehmen der internationalen Eurofins Gruppe für Umweltanalytik. www.eurofins.de/umwelt.aspx Gefahr erkannt – Gefahr gebannt Risikopotenziale und Präventivmaßnahmen Einen wichtigen Faktor zur wirksamen Legi- onellenvermeidung stellt die richtige Einstel- lung der Trinkwassertemperatur dar. Da der für das Legionellenwachstum optimale Tem- peraturbereich zwischen 25 und 45 Grad Celsius liegt, wird für den Warmwasseraus- tritt – entsprechend den allgemein aner- kannten Regeln der Technik (aaRdT) – eine Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius gefordert. Die Rücklauftemperatur des Zir- kulationseinritts sollte hingegen mindestens 55 Grad Celsius betragen. Voraussetzung für die Einhaltung dieser Temperaturen ist eine durchgehend gute Isolierung des wasserführenden Systems. Neben den Warmwasserleitungen ist auch auf eine Für Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen in öffentlich und privat genutzten Gebäuden gilt bei Planung, Bau, Betrieb, Überwachung und Sanierung das Arbeitsblatt DVGW W 551 über „Technische Maßnahmen zur Verrin- gerung des Legionellenwachstums“. Zur Erfüllung der Anforderungen der Trinkwas- serverordnung in Bezug auf die Qualität des Trinkwassers führt dieses Arbeitsblatt Präventivmaßnahmen auf, um eine mas- senhafte Legionellenvermehrung zu ver- meiden und somit einen Grundschutz für die menschliche Gesundheit im Wassersys- tem zu erzielen. Worauf es beim normenkonformen Betrieb einer Trinkwasserinstallation ankommt – und wie man Legionellen vermeidet. Foto:©YuriArcurs/Shutterstock.com

Seitenübersicht