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DDIV 06_2014

Wir haben Ihre Sicherheit im Blick. Gutenbergring 55 22848 Norderstedt Tel.: 040 500 18 23-0 Fax: 040 500 18 23-23 Email: info@objektus.de www.objektus.de WennAndere aufhören, machen wir weiter. Von der Legionellenprüfung über das Eskalationsmanagement bis zum Sanierungsmanagement. Legionellen als Krankheitserreger Legionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen alsLegionellen als TOP-Thema: LegiOS Die aktuelle Trinkwasserverordnung erfordert weitergehende Maßnahmen zur Reinhaltung von Trinkwasser. Mit der zertifizierten Entnahme von Wasserproben zur Legionellenprüfung übernehmen wir weitere Leistungen im Rahmen der Verkehrssicherung. Sie schließt eine Regelungslücke für die Trinkwasser- qualität der gesamten Hauswasserinstallation. Davon betroffen sind zentrale Warmwasserversorgungsanlagen in rund 2 Millionen Mehrfamilienhäusern in Deutschland. Die Trinkwasserverordnung verpflichtet den Vermie- ter dazu, dass das abgegebene Wasser kontinuierlich genusstauglich und rein, sowie frei von krankheitserre- genden Keimen sein muss. Bei schuldhaften Verstößen gegen die in der Trinkwasserverordnung festgelegten Pflichten drohen dem Vermieter ordnungsrechtliche Bußgelder bzw. Strafverfahren. OBJEKTuS nimmt Ihnen diese neuen Aufgaben ab! Haben Sie Fragen oder wünschen einen Beratungs- termin, wir stehen Ihnen gern zur Verfügung. Die Überprüfung der Trinkwasserqualität ist Expertensache. Beschaffenheit des Trinkwassers haben könnten. Gemäß §21 müssen Vermieter von Mehrfamilien- häusern ihren Mietern jährlich geeignete und aktuelle Informationen über die Qualität des be- reitgestellten Trinkwassers auf Grundlage der jährlichen Untersuchungen schriftlich oder mit einem Aushang zukommen lassen. Was ist dem Verwalter zu raten? Das Hauptproblem liegt im Sonderei- gentum! Die wenigsten Grenzwertüber- schreitungen liegen in der zentralen Versorgungsanlage, sondern vielmehr in den Endgeräten in Bad und Küche, den Schläuchen und Perlatoren – bedingt durch mangelnde Pflege, Entkalkung und minderwertiges Material, nicht zuletzt durch mangelnden Wasserfluss bzw. ge- ringe Zirkulation. Die Folge ist eine Gefährdungsanalyse. Sie deckt immer Mängel am Gemeinschafts- eigentum auf – mit entsprechenden Folgekosten. Ich kenne Aushänge in Wohn- anlagen, die die Bewohner vor der Bepro- bung instruieren, das heiße Wasser lange laufen zu lassen oder zu entkalken. Häufi- ges Ergebnis: Zum Prüftermin werden die Grenzwerte punktuell eingehalten. So wird der Gesundheitschutz der Nutzer ausgehe- belt! Um ihn aber mit Maß zu verfolgen, ist der Verwalter gefragt. Er muss sich mit den verwalteten Anlagen beschäftigen, vor al- lem Heizung und Warmwasserversorgung. In der Praxis wird es häufig vernachlässigt, die Installationsbetriebe mehr in die Pflicht zu nehmen, die Wartungsverträge umzu- schreiben und die ausführenden Betriebe mit mehr Hinweispflichten zu versehen. Für den Installateur bedeutet dies, zu kontrollieren, ob in den folgenden Bereichen die relevanten Anforderun- gen eingehalten werden: ■ Transport und Lagerung von Anlagenteilen der Trinkwasser- installation (auch Rohre) ■ Montage ■ Druckprüfung ■ Inbetriebnahme ■ Spülen und Einregulieren des Systems ■ Übergabe und die entsprechende Dokumentation. Für den Betreiber besteht die Pflicht zur ■ Überwachung und Dokumentation der Betriebsparameter ■ Durchführung der Inspektions- maßnahmen und Führen eines Betriebsbuches ■ Durchführung bzw. Anforderung der Wartungsmaßnahmen sowie entsprechende Dokumentation (Betriebsbuch) Die hygienischen Mindestmaßnahmen umfassen ■ jährliche Inspektion und Kontrolle des Trinkwassererwärmers (alle 2 Jahre, wenn nötig Reinigung und Entkalkung) ■ jährliche Kontrolle der hydrauli- schen Einregulierungen ■ monatliche Temperaturinspektion: Kaltwasser< 25°C, Warmwasser> 55°C ■ Information der Bewohner, welche Mindestmaßnahmen im Sonder- eigentum erforderlich sind (Entkalkung und Zirkulation) Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Umsetzung der Trinkwasserverord­ nung? Schreiben sie an die Redaktion. Der Verwalter ist gefordert: Es geht darum, den Gesundheitsschutz der Nutzer mit Maß zu verfolgen.

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