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DDIV 06_2014

teilweise Quartiere mit bereits be- stehendem sozialen Handlungs- bedarf, während andere Teile der Stadt oder Region weiter aufblüh- ten. Diese „Gleichzeitigkeit un- gleicher Entwicklungen“ in bisher nicht gekanntem Ausmaß wird noch verstärkt durch die wieder erheblich steigende Zuwanderung in bestimmte Städte und Quar- tiere. Gleichzeitig wird die gene- relle demografische Entwicklung in Deutschland nur (sub-)regional gebremst und verzögert. Generell werden wir langfristig abnehmen- den Wohnraumbedarf zu verzeich- nen haben. Worauf müssen sich Ihrer Meinung nach Immobilienverwalter zukünftig einstellen? Freitag: Immobilienverwalter hel- fen Eigentümern, ihr Wohneigen- tum wirtschaftlich bestmöglich zu nutzen oder zu verwerten. Sie si- chern insoweit das nach Artikel 14 GG geschützte Eigentum und neh- men eine wichtige Funktion in der Rechts- und Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik ein. In dieser Funk- tion treffen sie auf immer besser informierte Eigentümer und Mieter mit steigenden Ansprüchen an die Qualifikation und Leistungen der Verwalter. Die Ursachen der vielen Bürgerproteste in Wohnungsfragen der Städte machen sich auch im Ver- lauf und Ergebnis von Eigentümer- versammlungen bemerkbar. Der mündige Bürger wird manchmal auch vom Sankt-Florians-Prinzip ge- trieben oder entwickelt gegenüber den Miteigentümern mitunter kon- traproduktive Verhaltensweisen. Die Gruppendynamik von Eigentümer- versammlungen war schon immer spannend, sie könnte problemati- scher werden. Hinzu kommen die immer größere Regulierungsdichte und die steigenden finanziellen Be- lastungen der Eigentümer und Mie- ter. Das „Hausgeld“ steigt, verursacht meist durch höhere Energiekosten und den Staat. Bub: Auch hier möchte ich zwei Knackpunkte ansprechen: die de- mographische Entwicklung und die Notwendigkeit von Sanierungen. Die durchschnittliche Lebenser- wartung steigt derzeit pro Jahr um 3 Monate – schon unsere Kinder, jedenfalls aber unsere Enkel wer- den im Regelfall 100 Jahre alt. Diese „Methusalemisierung“ wird die Tä- tigkeit der Immobilienverwalter er- heblich verändern. Altersgerechtes Wohnen erfordert bauliche Maß- nahmen. Das wird gerade in Woh- nungseigentumsanlagen nicht ohne Konflikte zwischen den Generatio- nen bleiben. Unumgängliche Sanierungen zur Verbesserung der energetischen Leistungsbilanz in Gebäuden werden von den individuellen Fähigkeiten der Immobilienverwalter maßgeb- lich beeinflusst werden. PROF. DR. WOLF­RÜDIGER BUB Der geschäftsfüh- rende und namens- gebende Partner der Münchner Kanzlei Rechts- anwälte Bub, Gauweiler & Partner ist auf das Immobilienrecht spezialisiert, gefragter Experte der Wohnungswirt- schaft und hat sich als Theoretiker und Praktiker des Wohneigentumsrechts einen Namen gemacht. 2012 wurde er vom DDIV, dessen Präsident er zwölf Jahre war, für sein Lebenswerk mit dem ImmoStar ausgezeichnet. Er ist heute Ehrenpräsident des Verbandes. LUTZ FREITAG Der Diplom-Volks- wirt war leitender DAG-Gewerkschaf- ter, sozialpolitisch tätig, Abgeordneter der Hamburger Bürgerschaft, Prä- sident des GdW Bundesverbands sowie Aufsichts- bzw. Verwaltungsratsvorsit- zender mehrerer immobilienwirtschaftli- cher Unternehmen. 2011 wurde er zum Aufsichtsratsvorsitzenden der GEWOBAG Wohnungsbau AG Berlin gewählt. Für seine herausragenden Leistungen in der Immobilienwirtschaft wurde er vom DDIV 2010 mit dem ImmoStar ausgezeichnet. Die zertifizierte Software VS 3 ermöglicht es Immobilienverwaltern, die Ausfüh- rung von Verwalteraufgaben auf professionelle und effektive Weise abzuwickeln. Folgende Funktionalitäten für eine automatisierte Abwicklung der Geschäfts- prozesse des Verwalters werden von der hauseigenen Software unterstützt:  Datenmanagement - Personendaten (z.B. Eigentümer, Mieter) - Objektdaten - Wohnungsdaten - freie Stammdaten - Umsatzdaten  Gesamt- und Einzelabrechnung (inkl. § 35 a EStG)  Wirtschaftsplan  Teilintegrierte Heizkostenabrechnung (Datenaustausch mit Wärmemessdienstleistern)  Druckservice Jahresabrechnung inkl. Heizkostenabrechnung (Zusortierung)  Plausibilitätsprüfung bei Be- und Abrechnungen  Archivierung sämtlicher Auswertungen Dank permanenter Weiterentwicklung ist die für Anwender wartungs- freie Software immer auf dem aktuellsten Stand. Dadurch werden die sich regelmäßig ändernden gesetzlichen Anforderungen an eine Jahresab- rechnung berücksichtigt. Diese Programmpflege und Weiterentwicklung erfolgt ohne zusätzliche Kosten. Das Immobilienverwalter-Team der Hausbank steht für alle Bank- und Software-Leistungen gerne zur Verfügung und freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. Telefon: 089 55141-434 Mail: verwalter@hausbank.de Die Hausbank Immobilienverwaltung online – sicher, komfortabel und effektiv

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