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DDIV 06_2014

18 DDIVaktuell 06|14 Man lernt ja nie aus Schon gar nicht beim 22. Deutschen Verwaltertag Von Andrea Körner Sie liest sich wie das Who is Who der Überflieger, die Liste der Referenten zum 22. Verwaltertag: Universitätsprofes- soren, Juristen, Funktionäre, Unternehmer, Vorstände, Herausgeber und Autoren re- nommierter Fachpublikationen. Doch wer endlose, rein theoretische Vorträge erwar- tet, denen nur schwer zu folgen ist, liegt vollkommen falsch. Das diesjährige Vor- tragsprogramm wie auch die flankierenden Fachforen verfolgen einen außerordentlich pragmatischen Ansatz, der das Tagesge- schäft der Immobilienverwaltung klar in den Vordergrund stellt. Die Referenten – auch das haben sie gemeinsam – sind allesamt langjährig erfahren auf ihren Ge- bieten und beleuchten so mehr als 15 für Verwalter relevante Themenkomplexe aus unterschiedlichsten Perspektiven. Um den bewusst gewählten Fortbildungscharakter der Veranstaltung zu wahren, dreht sich immer alles um ganz praktische Fragen, die sich, oft launig präsentiert, aus dem „ganz alltäglichen Wahnsinn“ ergeben. Wer weiß als Verwalter kein Lied von Dauerstreitigkeiten in Wohnungseigentü- mergemeinschaften zu singen, die einzig und allein auf realitätsfern formulierten Gemeinschaftsordnungen beruhen? Rechtsanwalt Dr. Michael Casser stimmt mit ein, wird aber den von der Resigna- tion vor dem nicht herstellbaren Frieden bedrohten Verwaltern Möglichkeiten und Wege aufzeigen, diesem Dilemma zu entgehen. Mit Unzulänglichkeiten beschäftigt sich auch Prof. Dr. Martin Häublein, und zwar mit denen des Woh- nungseigentumsgesetzes, die Verwaltern zum Verhängnis werden können – wenn eigenmächtig durchgeführte Umbaumaß- nahmen im Sondereigentum auch die Interessen anderer Eigentümer berüh- ren. Wie geht man als Verwalter damit um? Und ist Verwaltung rein nach dem Wohnungseigentumsgesetz überhaupt möglich? Diese Frage stellt Steffen Haa- se und verweist auf sinnvolle Klauseln im Verwaltervertrag, mit denen sich die Be- ziehung zwischen Verwalter und Eigentü- mer professionell gestalten lässt. Taktische Überlegungen dazu, wie man sich im Ver- waltergeschäft behauptet, stellt Rechts- anwalt Dr. Andreas Ott an. Wie wird man zum Verwalter einer Eigentümergemein- schaft bestellt, und wie bleibt man es? – so seine zentrale Frage, zu der er mit Blick auf einen hart umkämpften Markt brauchba- re Handlungsempfehlungen gibt. Es würde zu weit führen, an dieser Stelle alle Vor- tragenden und die von ihnen behandelten 1 2 Großes Plenum für praxisrelevante Themen: Fortbildung à la Verwaltertag.

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