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DDIV 06_2014

IM BLICKPUNKT Viel erreicht und viel zu tun Zum 22. Deutschen Verwaltertag blickt der DDIV auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Von Andrea Körner Sie wurde kritisch beobachtet und ebenso kommentiert, die Neuordnung der Ressorts und Zuständigkeiten in den Bundesministerien, die Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Beginn ihrer dritten Amtsperiode vornahm. Für den DDIV brachte sie merklich eins mit sich: eine erweiterte Zahl von Ansprechpartnern – aber auch die Erkenntnis, dass die Zu- sammenarbeit mehrerer Ministerien bei Fragen, die sie gemeinsam beschäftigen, allen Unkenrufen zum Trotz recht rei- bungslos läuft. Wesentliche Anliegen der Branche wurden mit dem Engagement des DDIV bereits im Koalitionsvertrag verankert: die Einführung von Mindest- anforderungen und Pflichtversicherungen für Verwalter, die Regelung des Einsichts- rechts von Verwaltern in das automatisier- te Datenbankgrundbuch, der Ausbau des Verbraucherschutzes in der Immobilien- verwaltung und die Aufstockung, Verste- tigung sowie deutliche Vereinfachung des KfW-Programms zur energetischen Sa- nierung. Damit ist es natürlich noch nicht getan, aber die Mitwirkung an der Umset- zung der Forderungen bildet aktuell den politischen Schwerpunkt der Arbeit des Dachverbandes. DDIV federführend bei Mindestanforderungen und Pflichtversicherungen Zu einem der drängendsten Themen fand ein erstes Treffen zwischen den Bundes- ministerien für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), für Wirt- schaft und Energie (BMWi) und den Ver- bänden am 1. Juli 2014 statt. Ihm voraus gingen zahlreiche Stellungnahmen und Einzelgespräche mit etwa 60 Abgeordne- ten aller Fraktionen sowie mit Staatssekre- tären des BMJV und BMUB, in denen der DDIV seiner Forderung nach der Einfüh- rung von Fach- und Sachkundenachwei- sen sowie von Pflichtversicherungen für Immobilienverwalter Nachdruck verlieh. Innerhalb der Verbände wird der Dach- verband – so die Einigung im Rahmen der Gespräche – die Federführung und Koor- dination übernehmen. Den Fortschritt der energetischen Sanierung vorantreiben Insbesondere in Wohnungseigentümer- gemeinschaften geht die energetische Sanierung außerordentlich schleppend voran. Das ergab die in diesem Jahr vom DDIV initiierte Umfrage in Zusammen- arbeit mit der KfW – die auch deutlich machte, wo die Ursachen für die geringe Sanierungsbereitschaft liegen. Viele Eigen- tümergemeinschaften sind finanziell über- fordert, an Kreditangeboten fehlt es, oder bestehende Angebote zur Förderung sind nicht hinreichend bekannt. Nicht zuletzt auf Betreiben des DDIV wurde in der Bun- desbauministerkonferenz entschieden, die Bundesregierung um Prüfung zu bitten, inwieweit sich der Zugang zu den KfW- Förderprogrammen für Eigentümerge- meinschaften vereinfachen ließe, bzw. ob die Bereitstellung eines Förderprogramms eigens für Eigentümergemeinschaften zur Verfügung für energetische Sanierung und altersgerechten Umbau sinnvoll sei. Indessen startete der DDIV in Kooperati- on mit der KfW eine breit angelegte In- formationsoffensive. Ein neu aufgelegtes Info-Blatt zu WEG-Sanierungsprogram- men und die 2. überarbeitete Auflage des Kompendiums Energetische Sanierung sollen Verwalter und Eigentümer über die bestehenden Förderprogramme in Kennt- nis setzen. Zudem fand im Juni 2014 die Berliner Auftaktveranstaltung der in sie- ben Bundesländern geplanten Symposi- umsreihe „Energetische Sanierung durch WEG“ statt – mit viel positiver Resonanz der mehr als 150 Teilnehmer. Politische Erfolge, von denen Eigentümer profitieren Ganz im Sinne der Verwaltungsbranche ist es, eine Interessenvertretung hinter sich zu wissen, die sich nicht nur für die eigenen Anliegen stark macht, sondern

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