Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

DDIV 06_2014

06|14 DDIVaktuell 9 herigen System gewährten Einspeisever- gütung auf. Für den Mehraufwand durch die Direktvermarktung erhält der Betrei- ber einen Aufschlag in Höhe von 0,4 Cent pro Kilowattstunde auf die Marktprämie. Für kleinere Solarstromanlagen gilt weiter- hin die garantierte Einspeisevergütung mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Solarförderung sinkt künftig bei Marktflaute weniger schnell Bei der künftigen Festlegung der Förder- höhe für Photovoltaik-Neuanlagen wird von der Bundesregierung am Prinzip des „atmenden Deckels“ festgehalten. Je nach prognostizierter Marktgröße wird danach für Photovoltaik-Neuanlagen die Förder- höhe für jeweils 20 Jahre fixiert. Wächst die Nachfrage nach Solarstromanlagen schneller als politisch erwünscht, sinkt die Förderung für Neuanlagen ebenfalls schneller. Schrumpft der Markt, sinkt die Förderung langsamer, um den Photovolta- ik-Markt in der Folge durch eine Verbes- serung der Rentabilität wieder zu beleben. Der BSW-Solar hatte sich im Verlauf der Gesetzesreform für eine Optimierung dieses Auffangmechanismus eingesetzt, um den aktuellen Marktrückgang zu stop- pen. Dabei erzielte er einen Teilerfolg. Der Fördersatz für Neuanlagen nimmt monat- lich bei anhaltender Marktflaute künftig nur noch leicht ab, bleibt stabil oder wird bei starkem Rückgang des Photovoltaik- Zubaus zeitversetzt angehoben. So sinkt zum Beispiel bei einem Marktvolumen von jährlich 2,4 bis 2,6 Gigawatt der Fördersatz für Photovoltaik-Neuanlagen künftig nur noch halb so schnell wie bisher (um 0,5 statt 1 Prozent monatlich). „Die Förderkürzungen der vergange- nen Jahre waren überzogen. Das hat der Markteinbruch der letzten Mona- te schmerzhaft gezeigt“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW- Solar. „Jetzt hat die Bundesregierung die Degressionsschraube etwas gelockert, nach unserer Einschätzung allerdings nur halbherzig. Es wird nicht zuletzt von der weiteren Preisentwicklung von Photo- voltaik-Systemen abhängen, ob und wie schnell diese Maßnahme greift.“ Keine „Sonnensteuer“ für bestehende Eigenversorgungs­ Anlagen und Sonnenheizungen Die rund 1,4 Millionen Photovoltaik-An- lagen in Deutschland, die bereits vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommen wur- den, fallen unter den Bestandsschutz. Auf ihre Betreiber kommen keine Änderungen zu. Haben die Betreiber vor diesem Stich- tag bereits Teile ihres Solarstroms selbst verwendet, bleibt der Eigenverbrauch auch künftig von der EEG-Umlage befreit. Das gilt auch bei Modernisierungen und Ersatzinvestitionen. Wichtig: Die Anla- genleistung darf dadurch um höchstens 30 Prozent gesteigert werden. Solaran- lagen zur Wärmeerzeugung fallen nicht unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und müssen demnach auch keine Ökostrom-Umlage entrichten. Sonnenhei- zungen bleiben weiter abgabenfrei. Grünstromvermarktung unter neuen Vorzeichen Bisher galt für Ökostrom bei der lokalen Direktlieferung eine um zwei Cent re- duzierte EEG-Umlage: Der Gesetzgeber streicht diese Regelung. „Das erschwert die regionale Versorgung von Mietern mit Ökostrom“, so Körnig. Auf den letzten Metern wurde noch eine Verordnungser- mächtigung in das Gesetz aufgenommen, die dem Gesetzgeber hier Nachbesserun- gen ermöglicht. „Es ist nicht einsehbar, warum Mieter schlechter gestellt werden als Eigenheimbesitzer, wenn sie Solarstrom vom eigenen Dach beziehen. Schließlich gilt es, die Energiewende endlich auch in die Innenstädte zu tragen“, fordert Körnig. Der BSW-Solar hat sich u. a. gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund und der Immobilienwirtschaft in den letzten Mona- ten für eine entsprechende Gleichbehand- lung solaren Mieterstroms eingesetzt. Solaranlagen zur Wärmeerzeugung fallen nicht unter das Erneuerbare-Energien- Gesetz. Sie bleiben weiterhin abgabenfrei. Ist Immobilienverwaltung Ihr Thema? Gut, unseres ebenfalls. Das Service-Angebot des Marktführers im Bereich Wohnungswirtschaft basiert auf hochwertigen technischen Lösungen, einem online-basierten Portal zur Finanzierungsanfrage innerhalb von 24 Stunden sowie einer ganzen Reihe kompetenter und zentraler Services, die Ihnen das Leben in der Fremdbestandsverwaltung leichter machen. Ergänzt um attraktive Anlage- möglichkeiten: Die Profilösung zum wirklich günstigen Preis. www.aareal-bank-fuer-verwalter.com möglichkeiten: Die Profilösung zum wirklich günstigen Preis. www.aareal-bank-fuer-verwalter.com Alles aus einer Hand. Kompetent, konsequent und komplett. Viele unserer Spezialisten sind selbst Mieter. Wir wissen also, was Mieter glücklich macht.

Seitenübersicht