Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

DDIV 06_2013

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser Legionellenprüfung durch uns! Am 14.12.2012 ist die zweite novellierte Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Diese verpflichtet Gebäudeeigentümer bzw. deren Vertreter, die Trinkwasserqualität gemäß TrinkwV in vermieteten Wohngebäuden zu gewährleisten und sieht daher die regelmäßige Prüfung (mind. alle drei Jahre) des Trinkwassers auf Legionellen vor. Als serviceorientiertes Messdienstunternehmen bietet KALORIMETA diesen Service für die Wohnungswirtschaft deutschlandweit an. KALORIMETA AG & Co. KG • 20097 Hamburg • trinkwasser@kalorimeta.de • www.kalorimeta.de schaubaren, für jeden Wohnungseigentü- mer begrenzten finanziellen Risiko führt und die grundsätzliche Verantwortlichkeit für den Beschluss solcher Maßnahmen bei der Eigentümerversammlung bleibt. Anträge zur Person: Wer soll handeln? Halten Sie das Zepter in der Hand. Wenn Sie andere mit einbeziehen wollen, dann bestimmt und konkret. Anträge zur Finanzierung: Auch hier sind Beschlusstexte häufig un- konkret. Es werden „Weichmacher“ ver- wendet, wie „circa“ oder „mindestens“, die nichts aussagen. Sagen sie konkret, was aus Wirtschaftsplan, Instandhaltungsrück- stellung oder Sonderumlage mit Kosten- verteilungsschlüssel finanziert werden soll. Bedenken Sie bei der Sonderumlage den konkreten Betrag, den korrekten Kosten- verteilerschlüssel und die Fälligkeit. Anträge zur Kostenverteilung Doch nicht nur bei der Sonderumlage geht es um den Kostenverteilerschlüssel. Auch gehört, sofern eine Abweichende Regelung gewünscht und möglich ist, die Kostenverteilung mit den Beschlusskom- petenzen nach §16 IV WEG dazu. Bei den Beschlüssen werden häufig auch die Un- tersuchungskosten oder Kosten, die nach §14 Nr. 4 WEG entstehen, vergessen. Bei der Behandlung der Anträge auf der Eigentümerversammlung beachten Sie bit- te folgende Reihenfolge: a) Einführung ins Thema durch Versamm- lungsleiter, Diskussion b) Antragsformulierung (Überflüssiges weglassen, nur das, was geregelt wer- den soll!) c) Abstimmung (nach Klärung der Stimm- berechtigungen) d) Auszählung e) Feststellung und Verkündung des Er- gebnisses: Der Beschluss wird existent. f) Eintrag in die Beschlusssammlung g) Protokollerstellung und Versendung Grundsätzlich ist der Verwalter verpflich- tet, auch angefochtene Beschlüsse um- zusetzen. Hieraus ergeben sich in der Praxis häufig Probleme, vor allem dann, wenn eine große Sanierungsmaßnahme beschlossen wurde und der Beschluss an- gefochten worden ist. Insbesondere wenn der Ausgang des Prozesses offen erscheint, kann es wirtschaftlich unvernünftig sein, die Maßnahmen zunächst zu vollziehen und damit Fakten zu schaffen. Praxistipp Halten sie schon die Verhaltensanweisung für den Verwalter im Beschluss fest, ob der Beschluss unverzüglich oder erst nach Be- standskraft (Ablauf der Anfechtungsfrist oder Rechtskraft des Urteils) durchgeführt werden soll.

Pages