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DDIV 06_2013

POLITIK & AKTUELLES Ein Verband prägt eine ganze Branche Der Spitzenverband der Immobilienverwalter in Deutschland hat in den 25 Jahren seines Bestehens viel erreicht – sowohl für die Branche als auch für die Eigentümer. von Oliver Mertens Von Anfang an setzt sich der Verwalterverband für die Professionalisie- rung der Branche ein. Dafür muss zunächst ein Berufsbild entwickelt werden. Im Jahr 1992 veröffentlicht der DDIV – damals noch unter der Bezeichnung DDH – die erste Berufsordnung für den noch jungen Beruf des Verwalters. Bis heute arbeitet eine Arbeitsgruppe im Verband ständig daran, das Berufsbild den sich wechseln- den Rahmenbedingungen immer wieder anzupassen. 1996 gibt der Verband die ersten Musterverträge für die Miet- und WEG-Verwaltung heraus. Damit macht der Verband die Leistung des Immobilienver- walters für den Kunden transparent und beugt Haftungsrisiken für den Verwalter vor. In einer Branche ohne Zugangsvorausset- zungen ist das Thema Aus- und Weiterbil- dung eminent wichtig. Der Dachverband und seine Landesverbände bieten Mitglie- dern und verbandsfremden Verwaltern Seminare, Workshops und Kongresse an. Heute sind es hunderte Veranstaltungen im Jahr. Damit jeder Verwalter von den Besten lernen kann, hat der DDIV 1997 den Wettbewerb zum „Immobilienver- walter des Jahres“ ins Leben gerufen. Prämiert werden herausragende und inno- vative Verwalterleistungen, die der Bran- che als Beispiel dienen und so die Leistung der Verwaltung insgesamt steigern. Seit 2009 verleiht der Dachverband zusätzlich den NachwuchsStar an den deutschland- weit besten Auszubildenden für den Beruf des Immobilienkaufmanns. Seit Bestehen des Verbands setzt er sich für Qualität bei den Verwalterleistungen ein. Weil die Politik die Forderung nach Mindestqualifikationen noch nicht erfüllt, führt der DDIV 2011 Mindeststandards für seine Neumitglieder ein. Unternehmen, die Mitglied werden wollen, müssen nun ihre Sachkenntnis nachweisen. Von der Politik fordert der Dachverband außerdem die Einführung einer Versicherungspflicht für Immobilienverwalter. Von Anfang an setzt der DDIV auch auf Presse-, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit. Heute ist der Erfolg sichtbar. Bei Verbrau- chern und Journalisten ist der DDIV eine Marke und mit der Bundespolitik verkehrt der Verband auf Augenhöhe. Inzwischen gibt es regelmäßige Treffen mit Ministern, Staatssekretären und Bundestagsab- geordneten. Im Rahmen von Geset- zesänderungen wird der Dachverband regelmäßig zu den Expertenanhörun- gen eingeladen. In allen Bereichen hat der DDIV viel erreicht, doch darauf wird sich der Verband nicht ausruhen. Die neuen Ziele sind schon gesteckt. Errungenschaften des DDIV > Erste Berufsordnung für Verwalter > Erste Musterverträge für die Miet- und WEG-Verwaltung > Einführung von Mindeststandards für Neumitglieder > Verwalter-Checkliste für WEGs > Gründungsmitglied des Ständigen Schiedsgerichts für Wohneigen- tumssachen > Weitgehende Wahlfreiheit bei der Ausstellung von Energieausweisen > DDIV wird als Experte bei Anhö- rungen im Bundestag eingeladen > Erfolgreiche Stellungnahme zum § 35 a EStG (Haushaltnahe Dienst- leistungen) > Einflussnahme auf die WEG-Re- form und deren Verabschiedung > Die Zinsschranke wurde bei der verabschiedeten Unternehmens- steuerreform zugunsten der Un- ternehmen geändert > Einführung des Wohn-Riester > Trinkwasserverordnung, Legionel- lenprüfung: Auf Drängen des DDIV werden die Frist für die Erstprüfung und die Prüfintervalle verlängert > Immobilienwirtschaftlicher Dialog mit dem BMVBS > Nach zähen Debatten enthält das Datenbankgrundbuchgesetz nun einen Passus, nach dem die Bundes­regierung prüfen muss, ob Verwalter ein Einsichtsrecht in das elektronische Grundbuch erhalten können Präsidium und Geschäftsführung bringen den DDIV auf der Erfolgsleiter weiter nach oben.

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