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DDIV 06_2013

POLITIK & AKTUELLES 12 DDIVaktuell 06|13 Ein Vierteljahrhundert Dachverband 25 Jahre ist der Dach- verband Deutscher Immobilienverwalter nun jung. Zeit für eine Bestandsaufnahme. von Hans-Jürgen Wapler und Oliver Mertens Es war keine leichte Geburt. Fast drei Jahre Vorbereitung sind nötig, bis der Dachverband Deutscher Hausverwalter (DDH) aus der Taufe gehoben werden kann. Damals gibt es nur wenige regionale Berufsverbände, die sich in einer lockeren Arbeitsge- meinschaft zusammenschlossen haben. Sie setzt sich aus Vertre- tern der Verwalterverbände in München, Düsseldorf und Stuttgart zusammen. Das Gremium hat zwischen Dezember 1985 und Mai 1988 insgesamt 14 Mal getagt. Bereits bei der ersten Sitzung am 13. Dezember 1985 werden die Ziele und Aufgabenzuweisungen der Regionalverbände und des Dachverbandes so formuliert, wie sie im Wesentlichen bis heute Gültigkeit haben. Während man sich über die grundlegenden Verbandsaufgaben relativ rasch einig ist, gibt es ein zähes Ringen um die Struktur des künftigen Verbandswesens. Während die Südschiene für eine föderale Struktur nach dem eigens für die Hausverwalter entwi- ckelten Stuttgarter Modell eintritt, favorisierte der Düsseldorfer Verband einen zentralistischen Ansatz. Weil Bayern und Baden- Württemberg vorrangig auf Breitenarbeit und die Mandatsertei- lung von unten nach oben setzen, nehmen die Rheinländer nach dem dritten Treffen an der Arbeitsgemeinschaft nicht mehr teil. Nachdem der ausgeschiedene Fachverband der Wohnungsver- walter Anfang Juli 1988 seinem Vereinsnamen das „Bundes-“ voranstellt, um seinen bundesweiten Hegemonialanspruch zu be- kräftigen, gründen die verbliebenen Verbände am 6. Juli 1988 den Dachverband Deutscher Hausverwalter. Der Geist von Fischen – dort hatte es die ersten Gespräche und Absichtserklärungen gegeben – hat gefruchtet. Gründungsakt zwischen Telefon, Diktat und Unterschriften Der Gründungsakt selbst findet in der Kanzlei von Rechtsanwalt Wolf-Rüdiger Bub statt. Zwischen einer Reihe von unabweisba- ren Telefongesprächen, dem Diktieren einiger Briefe, und der Bearbeitung mehrerer Unterschriftenmappen führt der Versamm- lungsleiter Bub die Gründungsmitglieder durch das Protokoll. Gründungsmitglieder des DDH sind der Verband der Hausverwal- ter, München, der Verband der Verwalter für Wohnungseigentum Stuttgart und der Hausverwalterverband Rhein/Main, vertreten werden die Verbände durch Siegfried Dannenmann, Edgar Os- wald, Hartmut Sauer, Wolfgang D. Heckeler, Hans-Jürgen Wapler, Wolf-Rüdiger Bub und Johann Zinkl. Das erste Präsidium setzt sich zusammen aus Wolf-Rüdiger Bub (München) als Präsident sowie den Stellvertretern Hans-Jürgen Wapler (Stuttgart) und Ed- gar Oswald (München). Die Drei sollen in den folgenden Jahren Der Geist von Fischen hatte gefruchtet, dort hatte es die ersten Gespräche gegeben Foto:©elen_studio/Shutterstock.com

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