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DDIV 05_2014

REFERENTEN 4  22. VERWALTERTAG AKTUELL REFERENTEN ÜBERSICHT DONNERSTAG DONNERSTAG, 10.45 UHR Florian Pronold Gutes und bezahlbares ­Wohnen. ­Aufgabe – Verantwortung – ­Verpflichtung Zur Person: Florian Pronold, geboren 1972 in Pas- sau, ist seit 2013 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Seit 2002 ist der ausge- bildete Rechtsanwalt Mitglied des Deutschen Bun- destages. Von 2006 bis 2010 war er Vorsitzender der bayerischen Landesgruppe der SPD-Fraktion und von 2009 bis 2013 stellvertretender Fraktionsvorsit- zender. Seit Oktober 2009 ist er Vorsitzender der BayernSPD. In seiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär im BMUB ist er insbesondere für die Bereiche Bau und Stadtentwicklung verantwortlich. DONNERSTAG, 11.15 UHR Prof. Dr. Marcus Llanque Wohneigentum und Gesellschaft: Hat der Staat eine Wächterfunktion? Zur Person: Prof. Dr. Marcus Llanque lehrt Politische Theorie an der Universität Augsburg. Er ist Sprecher der Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissen- schaft, Buchautor sowie Begründer und Mitherausge- ber der „Zeitschrift für Politische Theorie“. Wohneigentum ist nicht nur ein Faktor der lokalen und nationalen Ökonomie sowie der globalen Fi- nanzwirtschaft. Es ist auch ein politischer und mora- lischer Faktor der Stabilität und des Fortschritts einer Gesellschaft. Wenn das Grundgesetz festschreibt, dass Eigentum verpflichtet, so greift es damit nur eine sehr alte Debatte über Inhalt und Bedeutung des Ei- gentums auf, die bis auf Dispute zwischen Platon und Aristoteles, zwischen Thomas Hobbes und John Locke zurück geführt werden kann. Aus dieser Sicht hat Ei- gentum mit der Verteilung von Verantwortung, Macht und sorgender Pflege zu tun, und zwar gerade das immobile Eigentum. Wer ist Sachwalter dieser gesell- schaftlich relevanten Eigenschaften des Eigentums? DONNERSTAG, 11.45 UHR Dr. Michael Casser Anforderungen an eine moderne & rechtssichere Gemeinschaftsordnung – die Muster-Gemeinschaftsordnung des DDIV im Visier! Zur Person: Dr. Michael Casser ist Rechtsanwalt in Köln und auf Wohnungseigentumsrecht spezialisiert. Der Vorsitzende des Verbands der nordrhein-westfä- lischen Immobilienverwalter e.V. wirkte maßgeblich an der vom DDIV publizierten Musterabrechnung des VNWI mit, verfasste u. a. den VNWI-Mustervertrag zur WEG-Verwaltung und plant die Erstellung einer DDIV-Muster-Gemeinschaftsordnung. Unklare, gar unwirksame sowie praxisferne Klauseln in Gemeinschaftsordnungen sind hauptursächlich für Dauerstreitigkeiten in Eigentümergemeinschaften. Die Chance, von Anfang an die Basis für ein gu- tes Miteinander der Eigentümer zu schaffen, bleibt ungenutzt, weil Praxisbezug, Rechtsprechung und die Expertise der Verwalter keinen Eingang finden. Dass Vereinbarungen später faktisch kaum abänder- bar sind, führt verwalterseitig zur Resignation. Sie müssen aber nicht untätig zusehen, wenn auch neue Gemeinschaftsordnungen nur wieder für neue Proble- me sorgen. Beispiele wie die neue BGH-Rechtspre- chung zu Sonder-und Gemeinschaftseigentum (§ 5 WEG), Regelung von Untergemeinschaften und An- forderungen an Jahresabrechnungen zeigen moderne Gestaltungsmöglichkeiten auf – mit dem Ziel einer DDIV- Muster-Gemeinschaftsordnung, unter Einbindung von Notaren und ihren Organisationen. DONNERSTAG, 13.45 UHR Prof. Dr. Martin Häublein Aus- und Umbaumaßnahmen im Interesse einzelner Eigentümer: Wie ist zu verfahren und wo liegen die Risiken? Zur Person: Prof. Dr. Martin Häublein lehrt Bürger­ liches Recht, Wohn- und Immobilienrecht an der Uni- versität Innsbruck. Zuvor war er Rechtsanwalt und seit

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