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DDIV 05_2014

POLITIK & AKTUELLES 4 DDIVaktuell 05|14 zum ErfolgErfolg führen BMWi Staatssekretär Uwe Beckmeyer zu wichtigen Fragen der Umsetzung der Energie- wende im Gebäudebereich. Interview: Martin Kaßler Gemeinsam die Erfolg Energiewende Man könnte die Zuordnung des Ressorts Energie zum Wirtschaftsminis- terium für einen Paradigmenwechsel halten: von der bisher umweltbezogenen Sicht- weise hin zur wirtschaftlichen Effizienz. Für den Parlamentarischen Staatssekretär Uwe Beckmeyer sind durch die Bündelung der Zuständigkeiten für die Energiewende die organisatorischen Voraussetzungen für eine effiziente Energiepolitik aus einem Guss ge- schaffen, die alle Aspekte des energiepoliti- schen Zieldreiecks aus Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen berücksichtigt. HerrStaatssekretär,derErfolgderUmsetzung der Energiewende im Gebäudebereich wird von der gemeinsamen Marschrichtung beider Ministerien abhängen. Worauf kann sich die Immobilienwirtschaftkünftigeinstellen? Das Bau- und Umweltministerium und unser Haus arbeiten bei der Umsetzung der Energiewende im Gebäudebereich eng zusammen. Das gilt für das Energie- einsparrecht und die Förderprogramme genauso wie für den Nationalen Akti- onsplan Energieeffizienz. Verlässlichkeit, Kontinuität und damit Planungssicherheit für Investoren und Bauherren sind bei der Energieeffizienz gerade im Gebäudebe- reich wichtig. Das haben wir im Koalitions- vertrag gemeinsam vereinbart und daran werden sich alle Seiten halten. Welche Maßnahmen werden zur Erreichung des Ziels eines klimaneutralen Gebäude- bestands bis zum Jahr 2050 neu ins Auge gefasst,dasichbereitsabzeichnet,dassdasbis- herigeInstrumentariumnichtausreichenwird? Wir arbeiten derzeit an einem Sanie- rungsfahrplan für den Gebäudebereich. Dieser soll Ende des Jahres mit ersten Vorschlägen aufwarten, wie der Gebäu- debestand bis 2050 nahezu klimaneutral modernisiert werden kann. Darin werden wir sicherlich auf die bewährten beste- henden Maßnahmen, z. B. unterschiedli- chen Förderprogramme, setzen. Mit der EnEV 2014 haben wir die Anforderungen an Neubauten deutlich angehoben und damit einen wichtigen Schritt zum Nied- rigstenergiegebäude gemacht. Für den Gebäudebestand haben sich die Regie- rungsparteien richtigerweise im Koaliti- onsvertrag darauf verständigt, dass wir auf Anreize und nicht auf ordnungsrechtliche Maßnahmen setzen werden. In diesem Rahmen werden wir die Instrumente und Maßnahmen weiterentwickeln. Gerade Wohnungseigentümergemeinschaf- ten investieren nur zögerlich in effiziente Technologien. Wie wollen Sie deren Investi- tionsbereitschaft ankurbeln? Immobilieneigentümer haben in der Regel ein Interesse daran, den Wert ihrer Immo- bilien durch Instandsetzungs- und Moder- nisierungsmaßnahmen zu sichern oder zu verbessern. Uns ist bewusst, dass dies bei Wohnungseigentümergemeinschaften ein umfangreicher und oft nicht ganz einfacher Abstimmungsprozess ist. Deshalb hatte die Fotos:©ponsulak/Shutterstock.com;Bundesregierung/Bergmann

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