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DDIV 05_2014

05|14 DDIVaktuell 57 Erfolgreicher Auftakt: Symposiumsreihe energetische Sanierung durch WEG startet in Berlin Gemeinsam mit der KfW und dem VDIV Berlin-Brandenburg lud der DDIV am 12. Juni zum Fachsympo- sium in die Räumlichkeiten der KfW nach Berlin. Mit mehr als 150 Teilneh- mern war die Auftaktveranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht, weitere Symposien für Haus- und Im- mobilienverwalter zur energetischen WEG-Sanierung werden folgen. Denn, so waren sich Referenten und Teilnehmer einig: Es gibt noch viel zu tun – für Immobilienverwalter, Eigen- tümer, Politik und Fördermittelgeber. Einleitend wiesen Dr. Burkard Tou- ché, Abteilungsdirektor der KfW, und Sylvia Pruß auf die Rolle der KfW bei der Gebäudesanierung und die Bedeutung von WEG-Sanierungen für die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung hin. Michael Neit- zel, Forschungsinstitut InWIS, erläu- terte die Chancen der energetischen Quartiersentwicklung für Wohnungs- eigentümer am Beispiel NRW. Dort würden auf Quartiersebene maß- geschneiderte Sanierungsstrategien entwickelt und umgesetzt, wobei die Einbindung von Eigentümern in größere Konzepte das ohnehin bestehende Interesse an Effizienz- steigerungen und entsprechenden In- vestitionen fördere, weil Vorteile auf lange Sicht besser planbar werden. Über Vorteile und Einsatzmöglich- keiten verschiedener Förderprogram- me speziell für WEG referierte Ute Hauptmann, KfW, und beantwortete Fragen zu Bewilligung und Höhe der Fördergelder. Wie viel Informati- onsbedarf tatsächlich noch besteht, zeigten die Ergebnisse der DDIV-Um- frage zur WEG-Sanierung und Nut- zung von KfW-Förderprogrammen, die DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler erstmalig präsentierte. Daran anknüpfend stellte Simone Bosch- Lewandowski, Weeber+Partner, ers- te Zwischenergebnisse einer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung beauftragten qua- litativen Untersuchung u. a. zu rele- vanten Entscheidungsfaktoren von Eigentümern vor. Die finanzielle Situation der WEG, aber auch die Qualifikation der Verwalter und die praktische Erfahrung der Planer sei- en hier entscheidend. Verbindliche Richtlinien für WEG-Rücklagen, die Vereinfachung der Finanzierung für WEG und bundesweit verfügbare Verbandskredite seien daher zu for- dern. Dem schloss sich Astrid Schul- theis, Focus Immobilienverwaltung, an. Ihr Praxisbericht bot hilfreiche Tipps, zeigte aber auch die Tücken im System, vor allem bei der Bean- tragung von WEG-Darlehen und bei oftmals zu geringen Instandhaltungs- rücklagen. Im Zuge altersgerechter Umbauten plädierte sie für eine an- gemessene Vergütung, die das En- gagement vieler Verwalter erhöhen würde, und unterstrich zudem die Forderung nach Mindestqualifikati- onen und Versicherungspflicht, da Sanierungsmaßnahmen erweiterte Haftungsrisiken mit sich brächten. Schließlich stellte Franziska Löhr, MVV Energie AG, Konzepte zur Ef- fizienzsteigerung in der dezentralen Energieversorgung vor, mit konkreten Handlungsoptionen für Immobilien- verwalter. Als einer der führenden Energiedienstleister unterstützt das Unternehmen die Veranstaltungsrei- he von DDIV und KfW. Weitere Termine des Symposiums: www.ddiv.de Brandaktuell: DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler präsentiert die Ergebnisse der Umfrage zur KfW-Nutzung. DDIV AKTUELL

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