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DDIV 05_2014

VERWALTUNG & FINANZEN 50 DDIVaktuell 05|14 Der Autor MARTIN HERBATY Redakteur und Projektleiter bei der Auctores GmbH Neumarkt www.auctores.de SoLoMo – die Erfolgsformel Social Media fängt weit vor Facebook an. SoLoMo steht für Social, Local und Mobile, der Verbindung für Marketingerfolge online. Es ist weniger geheimnisvoll, als es zunächst klingt: SoLoMo bedeutet vor allem, den Kunden genau dann und dort anzusprechen, wann und wo er eine Infor- mation benötigt. Wer bei „Social“ an Facebook & Co. denkt, liegt nicht verkehrt – greift aber zu kurz: Social Media Marketing ist mehr, als nur auf Facebook präsent zu sein, es muss schon weit vorher beginnen. Denn für die Präsentation des eigenen Unternehmens reichen Zahlen und Fakten allein nicht aus. Für Kunden und Partner genau wie für potenzielle Mitarbeiter muss die Per- sönlichkeit dahinter spürbar werden. Und dies geschieht erst, wenn Leitbildfragen wie „Wer sind wir?“, „Was machen wir?“, „Warum machen wir es?“ und „Wie ma- chen wir es?“ beantwortet sind. Erst damit ist die Grundlage für Social Marketing ge- schaffen. Um als Orientierungs- und Kom- munikationshilfe dienen zu können, muss ein Leitbild aber auch gelebt werden. In den fundamentalen Werten, in der strate- gischen Ausrichtung und im Tagesgeschäft umgesetzt, wird es auch über Social Media hinaus in jedem Kontakt spürbar, denn In- teraktionen sind auf allen Ebenen sozial. „Local“ steht für Nachbarschaft und Nähe, und das in zweifacher Hinsicht. Denn um Vertrauen zu wecken, bedarf es sowohl geografischer als auch thematischer Nähe. Für das Web bedeutet dies, dass die Opti- mierung eines Online-Angebots für Such- maschinen hohe Priorität hat: Wie schafft man es als Immobilienverwalter, regional gefunden zu werden, noch vor Mitbewer- bern, die in der Nähe angesiedelt sind? Wobei finden in der Regel nicht reicht. Es geht darum, genau mit den Angebo- ten gefunden zu werden, die ein Kunde konkret sucht. In Deutschland ist hier vor allem Google maßgeblich, denn selbst der durch die Kooperation mit Facebook nächste Konkurrent Bing spielt bei der Online-Suche kaum eine Rolle. „Mobile first“ – schon jetzt ein Muss „Mobile“ verbindet die beiden bisher genannten Komponenten und ergänzt sie. Der Ansatz „Mobile First“ wird dabei immer wichtiger. Schon heute liegt der Anteil der Mobilzugriffe auf Webange- bote bei über 50 Prozent, und der Anteil der Nutzer, die überwiegend oder aus- schließlich mit Smartphone und Tablet online gehen, steigt stetig. Deshalb muss eine erfolgreiche Website heute auf allen Plattformen, Displaygrößen und mit un- terschiedlichen Bedienwerkzeugen funk- tionieren. Dies spricht für die Umsetzung von Web- sites im Responsive Design, bei der sich das Layout bruchlos an das Endgerät anpasst, ohne dass Nutzer sich für eine Darstellungsform entscheiden müssen. Das heißt, dass Inhalte sich passend auf einem hoch oder quer gehaltenen Tab- let anordnen und sich z. B. Menübuttons auf Touchscreen-Displays so vergrößern, dass sie gut mit den Fingern zu bedienen sind. Eine Ergänzung kann eine mobile Website mit spezifisch auf Mobilnutzung abgestimmten Inhalten sein. Der logische nächste Schritt ist die App, die relevante Inhalte nativ im Smartphone oder Tablet anzeigt und je nach Anwendung die Nut- zung auch offline ermöglicht. Mit der App wird es persönlich Apps sind eine Form der sehr direkten und persönlichen Kommunikation: Der Nutzer ist über sein Nutzerkonto eindeutig iden- tifiziert. Damit eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten der direkten Kundenbin- dung. So lassen sich etwa im Einzelhandel Bonusmeldungen per Push über die App versenden. Das Einlösen ist durch Einscan- nen eines QR-Codes aus der App an der Ladenkasse möglich. Dieses Verfahren ist nicht auf eine Branche beschränkt – in der Immobilienverwaltung sind damit z. B. die Koordination von Serviceterminen oder die Übermittlung von Ablesedaten möglich.

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