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DDIV 05_2014

IM BLICKPUNKT 34 DDIVaktuell 05|14 Der Autor MARCO BARRETO BITTNER Geschäftsführer der ValueNet Con- sulting Süd GmbH, die im Verbund der ValueNet Group Unternehmen zu externen Cafeteria-Systemen berät und betreut. Der kalten Progression ein Schnippchen schlagen Entgeltoptimierung birgt Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Sie haben mehr Netto vom Brutto – das rechnet sich auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Ganz gleich, wie die Politik bei der so genannten kalten Progression ent- scheiden wird. Die Tatsache, dass trotz steigender Lohnzahlungen nur geringfügig mehr oder – im Falle der kalten Progressi- on – sogar noch weniger auf dem Konto landet, wird uns auch in den kommenden Jahren begleiten. Das ist für die Mitarbei- ter nicht motivierend und stellt auch für Unternehmen mitunter ein Problem dar. Einen möglichen Ausweg aus diesem Di- lemma sind moderne Vergütungssysteme, die mehr Netto vom Brutto generieren. Dieses System der Entgeltoptimierung war bislang jedoch nur für große Unterneh- men praktikabel. Über so genannte exter- ne „Cafeteria-Systeme“ können jetzt auch kleine und mittelständische Unternehmen dem Angebot großer Unternehmen Paroli bieten. Ein wichtiges Instrument der Mitarbeiterbindung Mitarbeiter langfristig an sich zu binden, gewinnt als Aspekt der Wettbewerbsfähig- keit für Unternehmen zunehmend an Be- deutung. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass Unternehmen, denen es nicht gelingt, Mitarbeiter an sich zu binden und die einer entsprechenden Fluktuation aus- gesetzt sind, spürbare Wettbewerbsnach- teile in Kauf nehmen müssen. Geldwerte Extras, für die keine Steuern und Abgaben anfallen, können hier ein Schlüssel zum Erfolg sein. Cafeteria-Systeme bieten hier zeitgemäße Anreize. Ähnlich einer Spei- sekarte stellen sie Mitarbeitern ein breit gefächertes Angebot an Sachbezügen zur individuellen Auswahl, mit denen sich ei- nige hundert Euro netto im Jahr mehr erzielen lassen. Das können Einkaufsgut- scheine, Tankkarten, Zuschüsse für das private Internet, das Fimenhandy oder ein Tablet-Computer sein. Unterschiedliche betriebliche Entgelt- und Sozialleistungen, Sachbezüge und Benefits lassen sich so den persönlichen Bedürfnissen genau anpassen. Statt Bruttogehalt wählen viele Arbeitneh- mer dann bevorzugt Leistungen, die für sie steuer- und sozialabgabenfrei bleiben. Das hat natürlich auch für den Arbeitgeber greifbare Vorteile, denn auch er muss keine Sozialabgaben auf die Zuschüsse entrich- ten. Eine klassische Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Kein Privileg mehr für Großkonzerne Bislang waren derartige Systeme ausschließ- lich für große Unternehmen praktikabel. Das Mit individuellen Sachbezügen im Jahr einfach einige hundert Euro netto mehr erzielen.

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