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DDIV 05_2014

05|14 DDIVaktuell 31 Zeitgemäße Bildungskonzepte sind spezi- ell für Seiten- und Quereinsteiger ausge- legt. In der digitalisierten Welt ist Blended Learning mit Studienbriefen, Webinaren, Online-Tutoring und -Coaching etc. längst gängige Praxis. Selbstlern- und Präsenz- phasen ergänzen sich, so dass sich die Unterrichtsform perfekt an individuelle Lebensumstände anpassen lässt. ,,Zukünftig wird es darum gehen, Bil- dungsziele und -inhalte noch stärker mit der beruflichen Praxis zu verzahnen und an den Abläufen eines Unternehmens aus- zurichten“, so Hacke. Auf diese Weise ent- stehen passgenaue Bildungsangebote, die dem speziellen Bedarf der jeweiligen Im- mobilienverwaltung perfekt entsprechen. Bestenfalls entwickeln Unternehmen mit Bildungsplanern und Trainern gemeinsam individuelle Personalentwicklungskonzep- te, in die sich konkrete Projekte aus der Praxis integrieren lassen. Auch die Inhalte der Weiterbildungen werden mit Führungskräften oder lang- jährig erfahrenen Mitarbeitern abge- stimmt. Sie fungieren so als „Mentoren“ der Lernenden, wobei sich selbst orga- nisierte Lernphasen und Präsenzphasen im Fortbildungsinstitut abwechseln. Das Besondere daran: Die Selbstlernphasen schließen das „Lernen am Arbeitsplatz“ mit ein. Wie beim klassischen Fernun- terricht gibt es auch hier Studienbriefe, Web Based Trainings und Webinare über ein Learning Management-System zur Unterstützung. Der lernende Arbeit- nehmer plant sein Lern- und Arbeits- pensum dabei dezidiert und stimmt es mit seinem Arbeitgeber ab. Je au- thentischer das Lernen im Kontext des Arbeitens stattfinden kann, umso wahr- scheinlicher baut der Lernende die Kom- petenzen auf, die er für eine erfolgreiche Berufspraxis benötigt. Die Mitwirkung der Mentoren sorgt dafür, dass wertvol- les Erfahrungswissen im Unternehmen verbleibt. Learning by doing – an realen Projekten In den Selbstlernphasen werden theoreti- sche Grundlagen, aber auch Projekte aus der täglichen Praxis bearbeitet, die the- matisch von den Unternehmen bestimmt werden können. So ergeben sich Aufgaben aus realen und aktuellen Problemstellun- gen der Immobilienverwaltungen, die den Lerntransfer verstärken. Sie können mit Online lernen Arbeiten im Betrieb Lernen im Institut Mentor Fach- dozent Tutor Effektiver Dreiklang für praxisbezogenes Lernen Zusammenspiel von Lernpartnern diskutiert und gemeinsam erarbeitet werden. Mit dem Webinar steht hierfür sogar ein virtueller Klassenraum bereit. Natürlich wird das Präsenzlernen auch zukünftig seine Berechtigung haben – für ganz reale soziale Kontakte, den Er- fahrungsaustausch, als emotionale Erleb- niskomponente, nicht zuletzt aber auch zur Klärung von Verständnisfragen und um komplexe Themen und Praxisprojekte zu behandeln, zu besprechen und auszu- werten. Ein neues Konzept mit vielen Vorteilen für Unternehmen Viele Unternehmen werden von diesem Fortbildungskonzept profitieren. Es in- tegriert verstärkt die Praxis in den Lern- prozess, erlaubt die Mitwirkung an der Gestaltung des zu vermittelnden Wissens sowie der Lehrpläne und führt so direkt zum Erreichen der gemeinsam verein- barten Lernziele. Strategische Erforder- nisse des Unternehmens und praktische Notwendigkeiten werden in Teamarbeit miteinander verbunden. Nebenbei finden die Lernenden so praktische Lösungen für „echte“ innerbetriebliche Probleme. Das Coaching am Arbeitsplatz und das Tuto- ring erhöhen die Intensität der Ausbildung und die letztendlich freiwillige Beteiligung am Lernen. Zukünftig wird es darum gehen, Bildungs- angebote noch stärker mit der beruflichen Praxis zu verzahnen. Bestenfalls konzipieren Unternehmen mit Anbietern gemeinsam individuelle Personalentwicklungskonzepte.

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