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DDIV 05_2013

4  DDIVaktuell 05 | 13 „Eine energetische Vergütung ist überlegenswert“ Die Bundestagswahl rückt immer näher. Umso interessanter ist es, mit den Experten der Parteien über die Belange der Verwalter zu reden. In dieser Ausgabe sprachen wir mit der wohnungs­ politischen Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Daniela Wagner. Interview: Martin Kaßler Wie stehen Sie und Ihre Partei zum Wohneigentum, würden Sie in der Re- gierungsverantwortung dafür sorgen, dass der freiwillige Aufbau der Altersvorsorge in diesem Segment noch stärker gefördert wird, und wenn ja, wie? Die Förderprogramme des Bundes müssen endlich den finanziellen Herausforderun­ gen in den Bereichen Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung angepasst werden. Hier hat die Bundesregierung jahrelang durch Untätigkeit geglänzt und die Programme sogar faktisch gekürzt sowie auf eine ex­ trem unsichere Finanzierungsgrundlage, den Handel mit CO2-Zertifikaten, gestellt. Leider privilegiert der Wohnriester über die steuerliche Absetzbarkeit gerade besser Verdienende. Wir brauchen eine grundle­ gende Reform, damit das Drei-Säulen-Mo­ dell tatsächlich trägt und auch von Bürgern mit niedrigem Einkommen stärker genutzt wird. Es ist daher wichtig, die Strukturen der Riester-Förderung zu verändern und Hemmnisse abzubauen, damit Menschen leichter ein Riester-Produkt nutzen können. Wir brauchen ein einfaches, kostengünsti­ ges und transparentes Produkt. Über die Idee, als Standard ein Basisprodukt zu ent­ wickeln, sollten wir unbedingt diskutieren und diese Idee gründlich prüfen. Zusätzlich setzen wir uns für die Fortfüh­ rung der Kompensationsmittel des Bundes in Höhe von 518 Millionen Euro ein. Damit die Mittel auch tatsächlich in die soziale Wohnraumförderung fließen, sollten sie entsprechend zweckgebunden bereitge­ stellt werden. Je nach Ausgestaltung des Foto:©Denphumi/Shutterstock.com

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