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DDIV 05_2013

05 | 13  DDIVaktuell  53 Methoden der Unternehmensbewertung, wie zum Beispiel > das Substanzwertverfahren > das Liquidationsverfahren > das Ertragswertverfahren > das Stuttgarter Verfahren In Deutschland weit verbreitet, ist das Er- tragswertverfahren, das sich an die Investi- tionsrechnung anlehnt, indem zukünftige, nachhaltige Gewinne (Erträge) zunächst für einen bestimmten Planungszeitraum geschätzt werden. Diese Erträge werden mit einem Zinssatz abdiskontiert und kapi- talisiert. Hinzugerechnet wird eine etwaige Rente, die einer konstanten Ausschüttung an den Inhaber des Unternehmens gleich- kommt. Hierfür wird in der Regel der Gewinn des letzten Jahres der Planungs- periode herangezogen, die in der Regel drei bis fünf Jahre andauert und sich aus einem Business-Plan des Unternehmens ergibt. Öffentlichkeit ist ein hoch sensibles Thema Wenige nutzen die Option, in Teilen für eine begrenzte Zeit von zwei bis fünf Jah- ren am Unternehmen beteiligt zu bleiben. Dies liegt daran, dass sich der Verkäufer ei- ner Immobilienverwaltung relativ kurzfris- tig aus dem Unternehmen lösen will und sich bereits seit geraumer Zeit mit einem Verkauf zumindest geistig beschäftigt hat. Allerdings ist es oftmals so, dass für eine gewisse Übergangszeit (etwa ein Jahr) die führenden Personen des Unternehmens noch im Unternehmen verbleiben, um den neuen Erwerber in das Geschäft ein- zuführen. Die Öffentlichkeit ist allerdings ein hoch sensibles Thema. Ist die Ver- kaufsabsicht erst einmal publik, kommen schnell Spekulationen über die Gründe auf. Gute Mitarbeiter springen ab, weil sie zum Beispiel Vermutungen anstellen über die Bonität der eigenen Firma und vieles mehr. Daher gab es bereits Überlegungen, entsprechende anonymisierte Börsen auf- zubauen, noch dazu räumlich getrennt für Nord- und Südregionen: Anbieter XY aus Norddeutschland inseriert in München oder umgekehrt. Vieles läuft unter Chiffre beziehungsweise in Kollegenkreisen und inoffiziellen Fachrunden. Zu empfehlen ist jedoch, dass man fach- kundige Rechtsanwälte, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer beauftragt, die bereits von Berufs wegen zur Verschwie- genheit verpflichtet sind. Es gibt auch staatliche Förderungen im Hinblick auf eine professionelle Beratung beim Verkauf der Firma. Insofern können die Kosten für den Verkäufer einer Immobilienver- waltungsfirma durch den staatlichen Zu- schuss minimiert werden. Schließlich ist es ratsam, sich frühzeitig um mögliche Nach- folger zu bemühen und ein gut bestelltes Haus zu veräußern. Ein Zeitraum zwischen vier und zwölf Monaten bis zum fertig ausgehandelten Verkaufsvertrag ist dabei realistisch. Foto:©YuriArcurs/Shutterstock.com Oft bleiben die führenden Perso- nen des Unternehmens für eine Übergangszeit im Unternehmen, um dem neuen Erwerber in das Geschäft einzuführen. iX-Haus – Die Softwarelösung für die Immobilienwirtschaft iX www.crem.nemetschek.com info@crem.nemetschek.com Tel: +49 2102 / 5546 - 260

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