Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

DDIV 05_2013

Der Studie Wohnen und Leben 2012 des Marktforschungsinstituts Innofact zufolge ist in 17 Prozent der deutschen Haushalte min- destens ein Raum von Schimmel befallen. In mehr als der Hälfte der Fälle ist das Badezimmer betroffen, zu 38 Prozent das Schlaf- zimmer. Grund dafür ist in erster Linie unzureichendes Lüften in Verbindung mit falschem Heizverhalten. Den größten Anteil der Feuchtigkeit in Wohnräumen verursachen die Bewohner selbst. Die sogenannte Wohnfeuchte entsteht durch Atmung, Schweiß, Duschen, Waschen und Kochen. Daraus lässt sich als Richtwert für den hygienisch notwendigen Volumenstrom 30 Kubikmeter Frischluft je Person und Stunde ableiten. Dieser Wert wird auch in der Lüftungsnorm zugrunde gelegt wird. Je nach der Wohnfläche pro Person bedeutet dies Luftwechselraten zwischen 0,3 und 0,8. Die Luftwechselrate ist das Verhältnis zwischen dem ausgetausch- ten Luftvolumen pro Stunde zum gesamten Raumvolumen. Damit die Innenraumluft so weit wie möglich belastungsfrei bleibt, sollte eine Luftwechselrate von 0,3 nicht unterschritten werden. Liegt dieser Wert darunter, steigt die Konzentration von Schad- stoffen, die aus Baustoffen, Möbeln und anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs in die Raumluft gelangen. Als Schätzwert kann bei Wohnungen für das Auslegen der Lüftungsanlage ein Luftwechsel von 0,4 angesetzt werden. Zentrale Lüftungsanlagen saugen ebenfalls die verbrauchte Luft mit einem Ventilator aus den Feuchträumen. Gleichzeitig leitet ein zwei- ter Ventilator Außenluft über Luftkanäle in die Wohn- und Schlafräu- me. Ist eine solche Anlage mit einem Wärmetauscher ausgestattet, spart sie viel Energie. Je nach Effizienz und Lüftungsverhalten sind Wirkungsgrade von bis zu 95 Prozent möglich. Damit kann die Au- ßenluft fast die gesamte Wärme aus der Abluft aufnehmen, die teuer produzierte Heizenergie bleibt in der Wohnung. Die temperierte Zu- luft ist fast so warm wie die Raumtemperatur. Das spart nicht Energie und erhöht die sogenannte thermische Behaglichkeit. Allerdings müs- sen diese Geräte regelmäßig gewartet werden, weil sie mikrobiolo- gisch verunreinigen. Auch die Filter, die Schmutz, Staub und Pollen aus der Außenluft ferngehalten, müssen regelmäßig getauscht werden. Immer mehr Wohnungsunternehmen und Eigentümergemein- schaften setzen bei energetischen Maßnahmen an der Gebäu- dehülle auf kontrollierte Wohnungslüftung, weil sie das Risiko langwieriger Prozesse mit ungewissem Ausgang wegen Schim- mel minimieren wollen. Da ist es kein Wunder, dass der Markt für Wohnraumlüftungen wächst. Trotz des gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfelds und der Eurokrise betrug das akkumulierte Wachstum im Jahr 2012 in Deutschland 17,6 Prozent. Die Lüftungssysteme Häufig fällt es den Wohnungsnutzern nach energetischen Maßnahmen schwer, ihr gewohntes Heiz- und Lüftungsverhal- ten anzupassen. Dann kann der Einbau von Lüftungsanlagen sinnvoll sein. Lüftungsanlagen nach dem Querlüftungsprinzip erreichen bei der Lüftungs- und Energieeffizienz die besten Ergebnisse. Eine einfache Abluftanlage mit dezentraler Nach- strömung der Zuluft ist am kostengünstigsten. Die Abluftan- lage saugt mit einem Ventilator aus stark belasteten Bereichen wie Küche, Bad und WC Luft ab und bläst sie über einen Kanal nach außen. Damit sie funktioniert, müssen aber gleichzeitig in anderen Räumen, meist Wohn- oder Schlafzimmer künst- lich Undichtigkeiten in der Gebäudehülle geschaffen werden, die einen ausreichenden Zustrom an frischer Luft sicherstellen. Möglich machen das zum Beispiel sogenannte Fensterfalzlüf- ter oder Außenluftdurchlässe. Allerdings stört viele Bewohner der Betrieb der Ventilatoren. Abluftanlagen eignen sich für die Altbausanierung bis zum Niedrigenergiehausstandard. Für die meisten zu moderni- sierenden Altbauten ist diese Variante lüftungstechnisch und energetisch eine gute Lösung, die der Lüftungsnorm Genüge tut. Sinnvoll ist ihr Einsatz zum Beispiel in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. In der Regel werden die dezen- tralen Lüftungsgeräte neben dem Fenster oder im Bereich der Fensterbank montiert. Dezentrale Zu- und Abluftgeräte gibt es auch mit Wärmerückgewinnung. Dabei entzieht ein Wärmetauscher der Abluft einen Großteil ihrer Wärme und heizt damit die einströmende Außenluft auf. Mit Lüftungsgeräten “Made in Germany” von Benzing Speziell auf Passivhäuser abgestimmte Lüftungsgeräte mit hocheffizienten Wärmetauschern (89% effektiver Wärmebereitstellungsgrad lt. PHI-Zertifikat bei 121 m³/h) und energiesparenden EC-Motoren garantieren Wohlfühlklima bei gleichzeitiger Energieeinsparung. Optimal abgestimmte Luftverteil- systeme und Zubehörkomponenten bringen frische, vorgewärmte Luft in alle Räume. Auf Wunsch mit vorgeschaltetem Luft- oder Sole-Erdwärmetau- scher. Für den nachträglichen Einbau: Wandeinbaugeräte für Einzelräume. Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl Ihres Gerätes. Benzing Lüftungssysteme GmbH – info@benzing-ls.de – www.benzing-ls.de Phone +49 (0) 77 20 / 60 67-10 – Fax +49 (0) 77 20 / 60 67-20 Sagen Sie den Energiekosten den Kampf an!

Pages