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DDIV 05_2013

05|13 DDIVaktuell 33 Der Autor DR. RAINER FELDBRÜGGE Der Autor ist Berater für systemische Personal- und Organisationsentwick- lung in Nürnberg. Seine Schwerpunkte sind kompetenzorientierte Perso- naldiagnostik und die Entwicklung effektiver Geschäftsprozesse in Unternehmen. Er ist lizensiert für die berufsbezogene Eignungsdiagnostik nach DIN33430. Als anerkannter Fachberater des Förderprogramms unternehmensWert: Mensch un- terstützt er Unternehmen bei der Entwicklung zukunftsorientierter Personalpolitik. www.feldbruegge.com Seiteneinsteiger in die Verwalterbranche Die Verwalterbranche ist ein guter Platz für Seiteneinsteiger und Seiteneinsteiger sind eine gute Wahl für die Verwalterbranche. Dieses Fazit des vorangegangenen Beitrags von Andreas Winkler auf den Seiten 20 und 21 wirft eine weitere wichtige Frage auf: Wie identifiziere ich einen möglichen guten Mitarbeiter, wenn die Qualifikation für die Tätigkeit als Kriterium ausfällt? Es gehört zum Wesen der Seitenein- steiger, dass sie das Können und Wissen für den Job erst noch erwerben müssen. Aber auch in diesem scheinbaren Engpass liegt eine große Chance: Soziale Kompe- tenz, Intelligenz und Arbeitshaltung sind für den beruflichen Erfolg weitaus bestim- mender als fachliches Können. Es lohnt also ohnehin, hierauf ein größeres Au- genmerk zu legen. Der Artikel zeigt Me- thoden, wie Sie diese Eigenschaften bei Bewerbern systematisch erfragen können. Erster Schritt: Situationsklassen beschreiben Soziale Kompetenz ist die Fähigkeit, sich in bestimmten Situationen erfolgreich zu verhalten. Benennen Sie also zunächst die Situationen, in denen Sie erfolgreiche Mitarbeiter von weniger erfolgreichen unterscheiden. Es gibt bestimmte Situati- onsklassen, die einander so sehr ähneln, dass erfolgreiches Verhalten auf andere Situationen innerhalb dieser Klassen zu übertragen ist. Hat der zukünftige Mitar- beiter häufig Kundenkontakt? In welcher Form? Es gibt einfachen Kundenkontakt wie Empfang oder Seminarorganisation, wo Höflichkeit und Serviceorientierung im Vordergrund stehen. Andere Situati- onsklassen sind Verkauf, wo eine gewisse Hartnäckigkeit und Abschlussorientierung dazu gehören, oder Reklamation, wo sich Mitarbeiter auf dem schmalen Grat zwi- schen Kundenorientierung und Interes- senwahrung bewegen müssen. Bringt die Aufgabe Führungsverantwor- tung mit sich? Dann ist zu unterscheiden, wie Führung im Unternehmen wahrge- nommen werden soll. Geht es um die Organisation von Schichteinteilungen? Steht Kontrolle im Vordergrund? Ist die Anleitung von Mitarbeitern das Wichtigste oder stehen komplexe Führungsaufgaben an, wie das Leiten von konfliktträchtigen Teams oder das Führen über Distanzen? Foto:ollyy/Shutterstock.com

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